morgenstern: ICE kommt 18 Kilometer zu spät zum Halten
Herrjemine! Die Deutsche Bahn vergisst eine Haltestelle – wahrlich nicht zum ersten Mal.
Berlin diskutiert über Fehler anderer Art.
Die Lage am Morgen.
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser, kaum veröffentlicht der stern eine Titelgeschichte über Tokio , werden auch die ersten News des Tages in Japans Hauptstadt getippt.
In diesem Fall ist es aber Zufall, kein Auftrag unseres Chefredakteurs zur Expansion: Ich hatte meinen Flug und die Dienstreise längst gebucht, als sich die Kolleginnen und Kollegen entschieden, die Geschichte meiner Kollegin Alexandra Kraft in der vorletzten Ausgabe prominent zu drucken.
Zehnmal darf ich Sie in den kommenden Tagen an dieser Stelle begrüßen und unweit von Tokios 634 Meter hohem Fernsehturm Skytree in die Tasten hauen.
Ich freue mich auf einen gemeinsamen Start in den Tag. Über Ziel hinausgeschossen Wenn Sie nicht wie heute aus Tokio von mir lesen, tun Sie es üblicherweise aus München oder Hamburg.
Ein Wohnort im Süden des Landes und eine Arbeitsstätte im Norden machen mich – gezwungenermaßen – zum passionierten Bahnfahrer.
Entsprechend schmunzeln musste ich bei folgender Meldung aus dieser Nacht: Ein Lokführer der Deutschen Bahn hat erst 18 Kilometer zu spät das ihm anvertraute Gefährt gestoppt.
Und so hielt ICE 596 statt in Fulda in Hünfeld, einer Kleinstadt in Osthessen.
Was passiert war? Der Lokführer hatte den Halt in Fulda schlichtweg vergessen, die Schaffnerin es nicht rechtzeitig geschafft, ihn zu informieren.
Jene, deren Ziel Fulda war, mussten mit einem Regionalzug zurückreisen.
Fahrgäste der 1.
Klasse konnten die für sie vorgesehenen Ausgänge gleich gar nicht nehmen: Der voll besetzte Zug war schlicht zu lang für den Hünfelder Bahnsteig.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.