Stürmer soll in Nürnberg bleiben - Zoma-Wechsel offenbar vom Tisch!
Nürnberg – Am Montagabend um 20 Uhr schließt das Transferfenster in der Bundesliga und der 2. Liga. Beim 1. FC Nürnberg dürfte es in den letzten Stunden deutlich ruhiger zugehen als noch im Vorjahr. Auch der seit Monaten drohende Verkauf von Top-Stürmer Mohamed Alì Zoma (22) scheint vom Tisch zu sein.
Trainer Miroslav Klose (48) ist sich fast sicher, dass der Italiener auch nach Transferschluss wieder am Valznerweiher auf dem Trainingsplatz stehen wird. Der Weltmeister auf BILD-Nachfrage: „Nein, ich habe keine Angst, dass er noch geht. Trotzdem kann man den Deckel erst draufmachen, wenn das Transferfenster geschlossen ist. Aber wenn er gehen wollte, würde ich ihn anders wahrnehmen.“
Mittrainieren konnte Zoma am Dienstagnachmittag nicht. Wegen Belastungssteuerung machte Nürnbergs Top-Star nur das Aufwärm-Programm mit der Mannschaft mit, anschließend lief er gut gelaunt seine Runden. Dass der Italiener bei den Auswärtspartien in Fürth (4:2) und Köln (5:4 im Elfmeterschießen) zuletzt weniger Akzente setzen konnte, ist für Klose nachvollziehbar und alles andere als eine Mini-Krise.
Klose: „Die Gegner haben sich zuletzt ein bisschen weiter zurückgezogen und ihn gedoppelt. Das ist völlig normal. Trotzdem hat Mo auch gegen tieferstehende Mannschaften dann das Potenzial, sich spielerisch durchzusetzen, weil er eine sehr gute Ballführung und ein gutes Dribbling hat.“
Wenn Zoma tatsächlich mal aus dem Spiel genommen wird, müssen eben seine Mitspieler ihre freien Räume besser nutzen. Der Club-Coach weiter: „Wenn sie ihn mit zwei, drei Mann zustellen, dann müssen wir wissen, dass wir irgendwo anders zwei Spieler frei haben. Und wenn wir die finden, dann hat Mo auch seinen Teil dazu beigetragen. Und das ist jetzt unser Schlüssel. Deswegen bin ich so glücklich, dass alle Offensiven bei uns treffen können und auch schon getroffen haben.“
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