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Lichtdrohnen über New York - Federer mit gigantischer Show geehrt

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Lichtdrohnen über New York - Federer mit gigantischer Show geehrt

Große Show für einen großen Champion, für einige ist er immer noch der Größte! Roger Federer (45) bekommt vor den US Open in New York einen nachträglichen Karriereabschied, wie er schöner kaum hätte sein können. Ehefrau Mirka (48) und seine vier Kinder, die beiden Zwillingspärchen, auf der Tribüne, seine Eltern auch und das Arthur Ashe Stadium, das größte Tennisstadion der Welt, mit 24.000 Zuschauern proppevoll. Am Sonnabend wird der Schweizer in Newport in die International Tennis Hall of Fame aufgenommen, davor und danach wird er in Flushing Meadows abgefeiert.

Die langjährige Nummer 1: „Diesen Moment hier in New York zu erleben, wo ich so große Erfolge gefeiert habe, ist unglaublich. Es ist eine so wichtige Woche für mich persönlich“, sagt er sichtlich bewegt. Zwei seiner einstigen Rivalen sind gekommen, Andre Agassi (56) und Andy Roddick (43), dazu mit John McEnroe (67) eine weitere Tennis-Legende.

Und die zeigen, was sie noch drauf haben. Federer und Roddick beide scheinbar noch mit Wettkampfgewicht, treten zuerst gegeneinander an. Wie er versucht, gegen Roddick erfolgreich zu sein? Federer: „Mit meinem Rückhand-Slice und indem ich versuche, viele Bälle zu blocken. Weniger Glück habe ich damit, seinen Aufschlag zu lesen. Es ist beeindruckend zu sehen, dass seine Schulter noch so gut mitmacht; er serviert mit enormer Wucht. So einen Aufschlag habe ich seit Jahren nicht mehr gesehen.“

Roddick gerät ins Schwärmen: „Alles hat sich verändert und doch hat sich absolut nichts verändert. Ich glaube, wir sind beide gut drauf. Alles bestens. Sein Knie, mein Bauch. Ich glaube, es passt.“ Federer diplomatisch: „Es war schon immer eine große Herausforderung, gegen Andy zu spielen.“ Die Bilanz lautet 21:3. Er wird eben nicht umsonst „Gentleman“ genannt. Auch diesmal behält der 20-malige Grand-Slam-Sieger die Oberhand, gewinnt 6:3.

Wahnsinn: Roddick schlägt immer noch hart auf, serviert gegen Federer den schärfsten Ball mit 209 km/h. „Ja, da muss ich ehrlich sein: Ich scheue mich nicht davor, mich auf meine Fitness zu verlassen, wenn es nötig ist“, lacht er und Serena Williams (44) auf der Tribüne gleich mit. Sie startete vor wenigen Wochen ihr Comeback.

Im Doppel mit McEnroe sah sich Federer dann Agassi und Roddick gegenüber. McEnroe sagt vor Bewunderung für Federer: „Ich war Balljunge bei den US Open. Ich bin nur etwa zehn bis 15 Minuten von hier entfernt aufgewachsen. Ich habe also viele tolle Erinnerungen hieran. Und jetzt steht dieser Typ hier neben mir. Besser geht’s nicht. Das ist wie ein US Open Finale.“ 7:5 gewinnen Federer/McEnroe.

Im Gegensatz zu McEnroe hat Agassi elfmal gegen Federer gespielt. Die ersten drei Partien gewann er, anschließend verlor er achtmal gegen den übermächtigen Kontrahenten. „Ich kam mir oft vor wie ein Balljunge für ihn vor. Ständig nur Bällen hinterherlaufen und sie ihm zurückgeben“, blickt der Ehemann von Steffi Graf (57) auf die Duelle zurück.

Eine Leuchtdrohnen-Show über New Work beendet eine würdige Party. Seine Initialen RF, die längst zur Marke geworden sind, entstehen am Nachthimmel.

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