DFB-Pokal: „Es ist unfassbar“: Jeddeloh II schafft Pokal-Sensation
Es ist die erste große Sensation dieser ersten DFB-Pokal-Runde.
Geschafft hat sie ein Viertligist aus dem niedersächsischen Ammerland - und wie! Fußball-Regionalligist SSV Jeddeloh II hat im DFB-Pokal für eine Sensation gesorgt.
Der Außenseiter besiegte den Bundesliga-Absteiger 1.
FC Heidenheim im Oldenburger Marschweg-Stadion mit 5:2 (3:1).
Die Heidenheimer traten ohne ihren gesperrten Langzeit-Trainer Frank Schmidt an und erlebten im Ammerland eine Blamage. „Es ist unfassbar.
Für die Momente haben wir alle angefangen, Fußball zu spielen“, sagte Jeddelohs Torwart Moritz Onken bei „Sky“. „Ich schätze mal, das wird heute eine lange Nacht.“ Drei Gegentore binnen Viertelstunde gegen den Viertligisten Dabei waren die Favoriten dank des Treffers von Yannik Wagner noch in Führung gegangen (12.
Minute) - doch schnell nahm das Pokal-Debakel der Heidenheimer seinen Lauf.
Nur zwei Minuten später glich Kamer Krasniqi (14.) aus.
Ein Eigentor und von Jan Schöppner (27.) und ein Traumtor von Haris Hyseni (29.) führten bereits zu einem klaren Pausen-Rückstand.
Zu Beginn der zweiten Hälfte verschoss der eingewechselte Budu Siwsiwadse einen selbst herausgeholten Foulelfmeter für Heidenheim .
Der Zweitligist bemühte sich um den Anschluss - doch mit einem Konter holte auch Jeddeloh II einen Strafstoß heraus: Hyseni erhöhte mit seinem zweiten Treffer (70.) auf 4:1.
Tim Janßen ließ die Heidenheimer noch schlechter aussehen (72.).
Mikkel Kaufmann (89.) gelang nur noch Ergebniskosmetik. „Wir wollten einfach nicht aufgeben“, sagte der Torschütze Janßen. „Ich glaube, so einen Tag hat man nicht immer.
Aber heute haben wir es geschafft!“ Ungewohnte Situation für beide Trainer FCH-Coach Schmidt sah aus ungewohnter Position auf der Tribüne, wie sich die eklatante Defensivschwäche seines Teams fortsetzte.
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