Soziales: 5.000 Nachbarschaftshelfer in Sachsen-Anhalt registriert
Sie haben eine Schulung durchlaufen und können Pflegebedürftigen nun zur Seite stehen.
Nachbarschaftshelfer gehen einkaufen oder begleiten zum Arzt oder zu Behörden.
Das Hilfesystem wächst.
In Sachsen-Anhalt gibt es inzwischen 5.000 geschulte und registrierte Nachbarschaftshelferinnen und -helfer, die für Pflegebedürftige einkaufen, sie zum Arzt begleiten oder anderweitig im alltäglichen Leben unterstützen.
Seit Beginn des Projektes im Mai 2023 wachse die Zahl der Unterstützer, teilte das Sozialministerium in Magdeburg mit.
Erst im April war der 4.000.
Nachbarschaftshelfer gezählt worden.
Um als Nachbarschaftshelfer anerkannt zu werden, ist in der Regel die Teilnahme an einer Schulung der Gesellschaft für Prävention im Alter e.V. (PiA) erforderlich.
Eine Zulassung ohne Schulung sei etwa für Menschen mit einem Berufsabschluss im Pflegebereich möglich.
Für die geleistete Unterstützung erhalten die Nachbarschaftshelfer pro Monat bis zu 131 Euro aus dem Entlastungsbetrag, der Pflegebedürftigen zusteht.
Die Auszahlung erfolgt über die zuständige Pflegekasse oder durch den Pflegebedürftigen, so das Sozialministerium.
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