Winterschäden drohen - Diese Pflanzen setzen Sie besser erst im Frühjahr
Wer im Herbst noch neue Pflanzen in den Garten setzen will, sollte bei einigen Arten besser noch warten. Der Grund: Junge Pflanzen besitzen oft noch zu wenige kräftige Wurzeln, um gegen Frost und Fäulnis gewappnet zu sein. Arten mit fleischigen Wurzeln können zudem unter Winternässe leiden und faulen.
Trotz ihres Namens sollte die Herbstanemone besser nicht im Herbst gepflanzt werden. Sie bildet dann nur wenige wasserführende Wurzeln und kann bei hohen Niederschlagsmengen Faulschäden bekommen. Der ideale Zeitpunkt ist Anfang April, wenn kein Dauerfrost mehr droht, weiß myHOMEBOOK (gehört ebenfalls zu Axel Springer).
Auch Lavendel hat als junge Pflanze Schwierigkeiten mit Frost und Winternässe. Seine jungen Triebe können abfrieren, wenig entwickelte Wurzeln unter der Feuchtigkeit leiden. Besser ist die Pflanzung von Mitte bis Ende April.
Schneeglöckchenzwiebeln werden zwar im Herbst angeboten, können aber schnell austrocknen. Bei trockener Witterung im Herbst fehlen häufig ausreichend Wurzeln, um Wasser in die Zwiebel zu transportieren. Ende März können stattdessen bereits blühende Schneeglöckchen aus Töpfen in die Erde gesetzt werden.
Auch Lilienzwiebeln sind anfällig für Staunässe und Fäulnis. Als Orientierung dient der Valentinstag: Rund um diesen Zeitpunkt können die Zwiebeln gepflanzt werden. Sie sollten auf einer Sandschicht in 20 bis 30 Zentimeter Tiefe liegen, um vor leichtem Frost geschützt zu sein. Der Sand dient zudem als natürliche Drainage und beugt Staunässe vor.
Ein etablierter Garten-Hibiskus gilt als robust, junge Pflanzen reagieren dagegen empfindlicher auf Frost und Schnee. Eine Pflanzung im Frühjahr gibt ihnen Zeit, über den Sommer Wurzeln zu bilden und kräftigere Triebe zu entwickeln.
Ähnliches gilt auch für Exoten wie Feigenbaum, Kaki, Eukalyptus und Passionsblume. Obwohl mildere Winter und heiße Sommer ihre Verbreitung begünstigen, sollten sie im Frühjahr gepflanzt werden, damit sie vor ihrem ersten Winter kräftige Wurzeln und feste Triebe entwickeln können.
Haben Sie eine Meinung zu diesem Artikel? Hier können Sie uns schreiben. Haben Sie Fehler entdeckt? Möchten Sie etwas kritisieren? Dann schreiben Sie uns gerne!
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild.