Geburtstagsfeier: „Schande“ : Massive Kritik am Putin-Besuch von Schröder
Auf seiner jüngsten Russland-Reise besuchte Alt-Kanzler Schröder seinen alten Freund Putin.
Anlass: der 74.
Geburtstag des Kreml-Chefs.
Reaktionen aus der Heimat lassen nicht lange auf sich warten.
Nach seinem Besuch der Geburtstagsfeier des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau steht Altkanzler Gerhard Schröder massiv in der Kritik.
Die Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt und die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Europaparlaments, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), bezeichneten den Besuch als Schande.
Nach Kreml-Angaben hatte Schröder am Mittwoch mit Kremlchef Putin dessen 74.
Geburtstag gefeiert.
Schröder war von 1998 bis 2005 Bundeskanzler.
Der 82-Jährige ist mit Putin eng befreundet und steht unter anderem wegen dieser engen Verbindung und seines Engagements für russische Energieunternehmen seit Jahren in der Kritik.
Auch seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hat sich Schröder wiederholt mit Putin getroffen.
Kreml : Putin lud Schröder ein Der Kreml hatte auf der Plattform Telegram mitgeteilt, Putin habe am Mittwochmorgen aus den Medien von der Anwesenheit Schröders in der russischen Hauptstadt erfahren. „Der Präsident lud seinen alten Freund zu sich nach Hause ein“, hieß es weiter.
Gezeigt wurden auch Fotos, die zeigen, wie die beiden Männer lächelnd ihre Hände fest umeinander verschließen.
Vor der Party hatte Schröder am Morgen eine Filiale des russischen Ablegers der deutschen Supermarktkette Globus in der russischen Hauptstadt besucht und eine Begrüßungsrede vor den Mitarbeitern des Unternehmens gehalten.
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