Teures Örtchen: Kölner Toilette für rund 334.000 Euro bewacht
Die Stadt Köln lässt sich die Bewachung einer öffentlichen Toilette mehrere hunderttausend Euro kosten.
Doch diese Maßnahme sei notwendig, argumentiert sie.
Die Stadt Köln hat für die Bewachung einer öffentlichen Toilette Hunderttausende Euro gezahlt.
Dabei handelt es sich um eine Anlage in der Krebsgasse im Zentrum der Stadt.
Seit 2022 bewacht Personal in einem Häuschen direkt nebenan das stille Örtchen.
Nach Angaben der Stadt beliefen sich die Kosten für die Bewachung von Mai 2022 bis Mai 2025 auf rund 334.000 Euro.
Die Kosten bis August 2026 waren zunächst nicht bekannt.
Mehrere Medien hatten berichtet.
Die Stadt hält die Bewachung für notwendig - sie will damit „einer missbräuchlichen Nutzung der Toilette (beispielsweise als Ort des Drogenkonsums oder als Schlafstätte)“ vorbeugen, wie sie mitteilte.
Die Toilettenanlage war 2015 eröffnet, im selben Jahr jedoch außer Betrieb genommen worden.
Im Mai 2022 öffnete sie wieder.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.