„Luftangriff der Natur“: Tornado verwüstet Dorf im Südwesten Frankreichs
Ein Tornado hat im Südwesten Frankreichs ein Dorf weitgehend verwüstet.
Bei dem Unwetter wurden in Pomas 39 Menschen verletzt, zwei von ihnen lebensgefährlich, wie die Behörden am Dienstag mitteilten.
Etwa 300 der knapp 480 Häuser wurden bei dem Wirbelsturm am Vortag beschädigt: Der Sturm deckte Dächer ab und ließ Gemäuer einstürzen. „Es war wie ein Luftangriff der Natur“, sagte der Bürgermeister Hervé Giné.
Um 17.00 Uhr hätten die Kinder im Dorf noch das anstehende Dorffest vorbereitet, eine Stunde später sei das Dorf verwüstet gewesen, „wie im Krieg“, sagte der Bürgermeister.
Auf einigen Grundstücken sei kein Stein auf dem anderen geblieben.
Es sei ein Wunder, dass es keine Toten gegeben habe.
An der Dorfschule blieben die Zeiger der Wanduhr auf kurz nach fünf Uhr stehen, dem Zeitpunkt der Ankunft des Tornados am Montagnachmittag.
In den Gassen des Ortes lagen am Tag danach zahlreiche Trümmer verstreut.
Es waren Dachziegel, entwurzelte Bäume, zerstörte Autos zu sehen.
Die Häuser, die ihr Dach verloren hatten, waren bereits mit Plastikplanen abgedeckt.
Feuerwehrleute waren im Einsatz, um einsturzgefährdete Häuser zu sichern.
Die Polizei sperrte die Zugangsstraßen zu dem Dorf, in dem etwa 1000 Menschen leben. „Es bricht mir das Herz, das zu sehen.
Ich habe meine ganze Kindheit hier verbracht“, sagt Djibril Yazid, ein junger Mann aus dem Ort.
Eine schwangere Frau war verletzt worden, als ihr Haus über ihr zusammenbrach, wie ihr Ehemann berichtete.
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