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Trotz 86 Prozent Pro-Stimmen: Berliner Hotel Adlon kann vorerst nicht verkauft werden

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Trotz 86 Prozent Pro-Stimmen: Berliner Hotel Adlon kann vorerst nicht verkauft werden

86 Prozent der rund 4000 Eigentümer des Adlon in Berlin stimmen für den Verkauf des Luxushotels. Gesellschafter mit größeren Anteilen an der Immobilie können die Abgabe mit ihren Vetos jedoch verhindern. Die Verkaufsgegner kritisieren vor allem die Konditionen des zuständigen Konzerns.

Das Luxushotel "Adlon" am Pariser Platz in Berlin kann vorerst nicht verkauft werden. Die notwendige Mehrheit für den Verkauf der Immobilie sei unter den Gesellschaftern nicht zustande gekommen, teilte die Immobiliengesellschaft Jagdfeld mit. Demnach stimmten zwar 86 Prozent der Gesellschafter des Adlon-Fonds für den Verkauf, sie halten aber nur 71,04 Prozent. Benötigt wurde eine Kapitalmehrheit von 75 Prozent.

Das Luxushotel ist Teil eines Fonds, dem Fundus-Fonds 31, der von Jagdfeld gemanagt wird. Der Fonds - und damit das "Adlon" - gehört dem Unternehmen zufolge rund 4000 Gesellschaftern, die in dem Fonds investiert sind. Dabei handelt es sich überwiegend um Privatanleger. Weil diese inzwischen in einem Alter seien, in dem sie sich von ihren Anteilen trennen wollten, hatte Jagdfeld vor einigen Wochen angekündigt, die Immobilie verkaufen zu wollen.

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