Collien Fernandes sprach mit „New York Times“: Neue Details im Fall Christian Ulmen
Der Fall um Collien Fernandes beschäftigt die deutschen Medien seit Monaten.
Nun hat sie ausführlich mit der „New York Times“ gesprochen.
Collien Fernandes (44) hat sich ausführlich mit der „New York Times“ über die Vorwürfen gegen ihren Ex-Ehemann Christian Ulmen (50) geäußert. Über mehrere Monate sprach die US-Zeitung nach eigenen Angaben mit Fernandes und wertete zahlreiche Dokumente sowie digitale Spuren aus.
Fernandes wirft Ulmen vor, über Jahre Fake-Profile unter ihrem Namen angelegt und darüber Männer kontaktiert zu haben.
Dabei seien auch sexuelle Inhalte verschickt worden.
Der Fall wurde im Frühjahr durch eine Recherche des „Spiegel“ öffentlich und löste eine breite Debatte über digitale Gewalt gegen Frauen aus.
Die „New York Times“ berichtet nun unter anderem über eine E-Mail, die Ulmen an seinen Anwalt geschickt haben soll.
Darin soll er eingeräumt haben, mit etwa 30 Männern unter Fernandes ' Identität sexuelle Online-Kontakte geführt zu haben.
Er habe darin außerdem sein Bedauern über sein Verhalten ausgedrückt.
Einer der Männer sei ein Versicherungsvertreter gewesen, mit dem Fernandes und Ulmen beruflich zu tun hatten.
Unter den kontaktierten Personen befand sich unter anderem ein Versicherungsvertreter, mit dem das Paar beruflich zu tun hatte.
Geständnis per E-Mail und ChatGPT-Suchanfragen Aus den von der „ New York Times “ eingesehenen Unterlagen gehen konkrete Handlungen Ulmens hervor.
In einer E-Mail an seinen Rechtsanwalt räumte der demnach die Täuschungen ein und drückte Bedauern über sein Verhalten aus.
Fernandes sollen zudem ChatGPT-Protokolle vorliegen, in denen Ulmen die KI unter anderem fragte, wie er Männer dazu bringen könne, E-Mails zu löschen, ohne dass dies rechtlich als Beeinflussung potenzieller Zeugen gewertet werden könne.
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