Außenhandel: Bayerische Exporte wachsen - Importe noch schneller
Unter dem Strich steht ein kleines Außenhandelsdefizit.
Vor allem mit den zwei als Handelspartner wichtigsten Ländern verschlechtert sich die Situation.
In der EU läuft es sehr viel besser.
Bayern hat im ersten Halbjahr mehr exportiert und importiert.
Insgesamt stiegen die Ausfuhren laut Landesamt für Statistik um 2,7 Prozent auf 117,3 Milliarden Euro.
Die Einfuhren legten mit 6,1 Prozent auf 119,2 Milliarden noch schneller zu.
Dazu trug auch bei, dass der Preis des eingeführten Erdöls und Erdgases um fast 1,2 Milliarden Euro höher ausfiel als im Vorjahreszeitraum.
Bei diesem Anstieg um mehr als ein Drittel dürfte der hohe Ölpreis durch den Iran-Krieg eine zentrale Rolle spielen.
Deutlich rückläufig war unter anderem der Export von Autos, der um knapp 12 Prozent auf 18,7 Milliarden Euro sank.
Die Einfuhren in diesem Bereich legten um knapp 15 Prozent zu - liegen mit 6,9 Milliarden aber noch weit unter den Exporten .
Im verwandten Bereich Fahrgestelle, Karosserien und Motoren stieg der Export dagegen leicht auf 6,5 Milliarden, während der Import um 16 Prozent auf 7,5 Milliarden sank.
Der andere große bayerische Exportbereich, Maschinen, schrumpfte leicht um 0,5 Prozent auf 18,6 Milliarden Euro, während die Einfuhr dort um 12,5 Prozent auf 12,9 Milliarden zulegte.
Positiver entwickelte sich der drittgrößte Exportbereich: Geräte zur Elektrizitätserzeugung und Elektrizitätsverteilung.
Das Wachstum lag hier bei 6,6 Prozent auf 8,6 Milliarden Euro.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.