Schule: Warum das Land bei einer Bildungsstudie gut abschneidet
Zuletzt gab es bei Studien und Leistungstests für den Südwesten immer wieder Tiefschläge.
Eine arbeitgebernahe Studie sieht dagegen eine Reihe positiver Punkte.
Ist das ein Widerspruch? „Schüler können schlechter lesen“, „Neuer Pisa-Schock“, „Studie zeigt Nachholbedarf“ - wann immer neue Bildungsstudien veröffentlicht wurden, gab es in den vergangenen Jahren entsprechende Schlagzeilen.
Auch für das Bildungssystem in Baden-Württemberg.
Eine neue Studie beschreibt nun ebenfalls Nachholbedarf an einigen Stellen, sieht aber auch viele positive Aspekte.
Woran liegt das? Wie passt das zu anderen Studien? Ein Überblick über die wichtigsten Fragen und Antworten: Was ist das Ergebnis der neuen Studie? Im „Bildungsmonitor“ der wirtschaftsnahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) schneidet Baden-Württemberg mit seinem Bildungssystem in einem jährlichen Bundesländervergleich besser ab als die meisten anderen Bundesländer.
Der Südwesten landete in dem Ranking wie schon im vergangenen Jahr auf Platz vier - hinter Sachsen, Bayern und Hamburg.
Was wurde genau untersucht? Die vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) durchgeführte Vergleichsstudie untersucht anhand von 98 Indikatoren die Bildungssysteme der Bundesländer.
Die Bewertung erfolgt nach Angaben der Autoren ausdrücklich aus bildungsökonomischer Sicht.
So werden etwa die Bildungsausgaben pro Schüler ins Verhältnis zu den Gesamtausgaben öffentlicher Haushalte pro Einwohner gesetzt.
Verglichen werden zudem die Investitionen in Schulen und Hochschulen, der Betreuungsschlüssel in Bildungseinrichtungen, Klassengrößen, die Schulabbrecherquote oder die Beteiligung an Ganztagsangeboten.
Warum schneidet der Südwesten recht gut ab? Das hat verschiedene Gründe.
Besonders gut ist Baden-Württemberg der Erhebung zufolge bei der Kategorie Zeiteffizienz.
Das Land ist demnach Spitzenreiter beim Durchschnittsalter von Studienabsolventen.
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