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Kultur

Vor dem Laver Cup: Zverevs Jahresendspurt: Erst Spaß, dann Nummer eins

Stern ·
Vor dem Laver Cup: Zverevs Jahresendspurt: Erst Spaß, dann Nummer eins

Was für ein Jahr von Alexander Zverev: Deutschlands Tennisstar hat sich schon einige Träume in 2026 erfüllt.

Ein großes Ziel bleibt aber.

Vor dem pickepackevollen Saisonendspurt mit dem großen Ziel, Weltranglisten-Erster zu werden, steht bei Alexander Zverev noch einmal der Spaß im Vordergrund.

Beim Laver Cup in London geht es zwar um viel Prestige, insgesamt bietet das Duell der besten Tennisspieler Europas gegen die besten Profis aus dem Rest der Welt aber vor allem eine große Show. „Ja, es ist natürlich ein Event, das ich sehr, sehr gerne habe und jedes Jahr versuche zu spielen“, sagte Zverev der Deutschen Presse-Agentur in London . „Denn das ist etwas Besonderes, mit solchen Leuten in einer Mannschaft zu sein.

Und die Atmosphäre ist natürlich auch wunderschön für uns.

Ich freue mich darauf.“ Beim obligatorischen Teamfoto-Shooting im Londoner Stadtteil Greenwich gab sich Zverev gut gelaunt - und scherzte im historischen Old Naval College an der Themse mit Kollegen wie Carlos Alcaraz oder Flavio Cobolli, die normalerweise seine Rivalen sind. „Es ist schöner, als gegen sie zu spielen“, so Zverev über das Event an diesem Wochenende , das dem Ryder Cup im Golf ähnelt. „Es ist schön, denen auch zuzuschauen, es ist schön zu sehen, wie sie sich vorbereiten auf die Matches, und wir versuchen, das Beste daraus zu machen.“ Voller Turnierkalender Danach geht es für den French-Open- und US-Open-Champion Schlag auf Schlag.

Zunächst steht der Asien-Block mit Turnieren in Peking und Schanghai auf dem Programm, danach folgen die Events in Wien und Paris -Bercy, ehe mit den ATP Finals und der Davis-Cup-Endrunde in Italien noch zwei echte Saisonhöhepunkte warten. „Ich glaube, wir müssen uns weiterhin auf das konzentrieren, was kommt“, sagte Zverev. „Klar, wir haben ein gutes Grand-Slam-Jahr hinter uns, das ist jetzt vorbei, aber wir haben noch viele weitere Turniere vor uns, wir haben viele wichtige Ziele vor uns, die wir erreichen können, und da wollen wir natürlich Gas geben.“ Und geht es nach Zverev, steht er spätestens am Jahresende auf Platz eins der Weltrangliste.

Etwas, was zu Saisonbeginn noch niemand für möglich gehalten hatte.

Zu durchwachsen war Zverevs Jahr 2025, zu dominant trumpften Jannik Sinner und Carlos Alcaraz auf.

Doch weil das Top-Duo danach wegen körperlicher Probleme aus dem Tritt geriet und lange Pausen einlegen musste, nutzte Zverev die Gunst der Stunde.

Zunächst erfüllte er sich in Paris seinen großen Traum vom ersten Grand-Slam-Titel.

Dann erreichte er in Wimbledon das Finale und setzte sich vor knapp zwei Wochen auch noch die Krone bei den US Open in New York auf.

Und auf einmal beträgt Zverevs Rückstand in der Weltrangliste auf Sinner nur noch 1810 Punkte.

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