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Vor erster Pokal-Hürde - Köln-Trainer Wagner spricht über El-Mala-Knall

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Vor erster Pokal-Hürde - Köln-Trainer Wagner spricht über El-Mala-Knall

Köln – Der Poker ist beendet! Am Donnerstagabend wurde klar: Said El Mala (19) bleibt beim FC, verlängert bis 2031. Jetzt steht das erste Spiel nach dem El-Mala-Knall an. Am Montagabend (18 Uhr) trifft der 1. FC Köln in der ersten Runde des DFB-Pokals auf die Würzburger Kickers. Vor der Partie sprach FC-Trainer René Wagner (38) über den Köln-Star.

„Ich freue mich, dass er jetzt fix bei uns bleibt. Auch wenn wir nie das Gefühl hatten, dass etwas passieren wird. Für uns war das von Anfang an klar, ich habe auch von der sportlichen Führung nie das Gefühl gehabt, dass es da eine Situation gibt, wo wir ins Grübeln kommen. Ganz im Gegenteil, der Junge hat jeden Tag Gas gegeben“, erklärte Wagner.

Der FC-Coach weiter: „Er ist ein Unterschiedsspieler für uns. Er hat sich unfassbar in die Vorbereitung reingearbeitet, hat an Problemen gearbeitet und war jeden Tag akribisch. Er hat überhaupt nicht den Anschein gemacht, dass er im Kopf woanders ist.“

Mit El Mala hat Wagner ein enges Verhältnis: „Ich habe mit Said einen super engen Austausch. Er hat mich auch zur Vertragsunterschrift mit eingeladen, das fand ich süß. Er hat gesagt: Kommt doch mit vorbei, meine Eltern kennenlernen! Der Junge ist ein Familienmensch, der ist bodenständig.“

In Zukunft wird El Mala mit der „10“ spielen, trägt jetzt die ehemalige Nummer von FC-Legende Lukas Podolski (41 ). Dazu sagt Wagner: „Für uns ist das eine brutal wichtige Nummer, weil sie einfach auch so viel Bedeutung hat. Ich glaube, der Junge weiß selber, dass er auch innerhalb der Mannschaft viel Verantwortung hat. Weil er jeden Tag im Training mit Leistung vorangeht. Ich glaube, da ist die 10 für ihn das I-Tüpfelchen.“

Vor seinem ersten Pokal-Spiel als Chef-Trainer traf Wagner seine Torwart-Entscheidung – Marvin Schwäbe bleibt auch im Pokal die Nummer 1! „Ich hab mir selber die klare Prämisse gelegt, dass ich mit der bestmöglichen Mannschaft aufs Feld gehe – und da gehört die Nummer 1 für mich dazu. Weil es ein Wettbewerb ist, wo wir die Chance haben, jede Runde weiterzukommen“, so Wagner. Unter Ex-Trainer Lukas Kwasniok (45) war das anders – da stand Ersatzmann Ron-Robert Zieler im Pokal-Tor.

Über den Wechsel von Frankfurts Ellyes Skhiri (31) zum 1. FC Köln hatte BILD am Donnerstagmittag exklusiv berichtet. Am Freitag wurde die Rückkehr des Sechsers offiziell vermeldet. Der Tunesier stieg schon ins Training ein, in Würzburg wird er aber keinen Startelf-Einsatz bekommen. Im Kader steht er, ob es für ein paar Minuten reicht, ist offen.

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