Bundesliga: Trotz Pleite: Wackere Dorf-Kicker schwärmen vom Bayern-Duell
Die SV Elversberg stellt den FC Bayern eine Stunde lang vor große Probleme.
Das Spiel gegen Kane & Co. wird lange in Erinnerung bleiben.
Vincent Wagner schwankte nach dem knapp verlorenen Spiel des Jahres gegen den großen FC Bayern in seinen Gefühlen.
Natürlich konnte sich der Trainer des Bundesliga-Aufsteigers SV Elversberg nicht über das 1:2 (0:1) freuen. Ärgern mochte sich der 40-Jährige aber auch nicht, dafür hatte sich sein Team im ungleichen Duell mit dem Rekordmeister aus München zu wacker geschlagen. „Ich bin nie froh über eine Niederlage.
Aber in meinen zwölf Jahren als Trainer war ich noch nie so froh über die Art und Weise einer Niederlage.
Die Jungs haben das gut gemacht.
Sie haben leidenschaftlich verteidigt und hatten ihre Umschaltmomente“, lobte Wagner seine Schützlinge für einen couragierten Auftritt.
Am Ende musste sich der Neuling dem Starensemble von der Isar, das einen 18-mal so hohen Kaderwert hat wie die Saarländer, nur knapp geschlagen geben. „Aber knapp daneben ist eben auch vorbei“, befand Wagner und schwärmte von den Münchnern: „Es war schon spannend zu sehen, mit welcher Qualität sie Fußball spielen.
Ich hätte mir noch etwas mehr Mut gewünscht.
Aber wenn die Bayern -Maschinerie läuft, ist es nicht so einfach.“ Vierfach-Wechsel bringt die Wende Als Maurice Krattenmacher in der 61.
Minute mit einem Traumtor die Bayern-Führung durch Lennart Karl (26.) ausglich, durfte der Außenseiter auf eine Überraschung hoffen.
Doch dann schickte Bayern-Trainer mit Joshua Kimmich, Jamal Musiala, Luis Diaz und Alphonso Davies ein Quartett auf den Platz, bei dem es Wagner ein wenig die Sprache verschlug. „Da habe ich kurz innegehalten und nur gedacht: Das ist ja schon spannend“, berichtete Wagner und ergänzte: „Das war brutal.
Danach rollte der bayerische Zorn auf uns zu.
Wir haben uns zwar gewehrt, konnten dem großen Druck aber nicht mehr widerstehen.“ Starstürmer Harry Kane (72.) rückte die Verhältnisse schließlich wieder zurecht. „Wir waren gefühlt schon stehend K.o. und dann kommen da vier solche Raketen rein“, sagte Kapitän und Abwehrchef Lukas Pinckert zum spektakulären Vierfach-Wechsel der Gäste.
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