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Nach Sturzflut im Himalaya - Zahl der Vermissten steigt auf mehr als 1.300

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Nach Sturzflut im Himalaya - Zahl der Vermissten steigt auf mehr als 1.300

Kathmandu/Peking – Eine gewaltige Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und China hat eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Die Zahl der Vermissten explodiert: 826 Menschen werden vermisst, die Gesamtzahl stieg damit auf mehr als 1300. Auf chinesischer Seite hat sich die Zahl mehr als verdoppelt: rund 558 Menschen wurden noch nicht erreicht, darunter 260 Ausländer. Am Vortag hatten die Behörden noch von 265 Vermissten gesprochen.

Die nepalesische Polizei meldete 162 Todesopfer. Mehr als 40 Verletzte werden in Krankenhäusern behandelt. Von Hunderten Menschen fehlt allein auf nepalesischer Seite noch jede Spur. Chinas Staatsmedien meldeten bislang drei Todesopfer im betroffenen Kreis in Tibet.

Bilder und Videos aus dem Gebiet im Himalaya legten ein erschreckendes Ausmaß der Zerstörung nahe. Es war davon auszugehen, dass die Opferzahlen weiter ansteigen würden.Laut dem Chef der nepalesischen Touristenpolizei, Bishow Raj Adhikari, seien derzeit mehr als 350 Touristen nicht erreichbar. Nach Angaben von Trekkingagenturen befänden sich darunter acht Deutsche. Die Mehrheit der Vermissten seien Inder, zudem seien viele Menschen aus den USA und Großbritannien darunter, erklärte Adhikari.

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