Flugdrama in Österreich - Zwei Deutsche stürzen mit Kleinflugzeug in Attersee
Steinbach am Attersee (Österreich) – Sie waren offenbar auf einem Schulungsflug, dann stürzte ihre Maschine in den Attersee: Zwei Deutsche sollen an Bord des Kleinflugzeugs gewesen sein, das am Mittwoch in den österreichischen See stürzte. Einsatzkräfte suchen nach der Maschine.
Nach Angaben des österreichischen Nachrichtenportals „Tips“ befanden sich zwei Deutsche in dem Kleinflugzeug. Nach Informationen des Regionalportals Atterseelife soll die Maschine auf einem Übungs- beziehungsweise Schulungsflug gewesen sein. Demnach sollen ein Fluglehrer und ein Flugschüler im Cockpit gesessen haben.
Augenzeugen beobachteten den Absturz . Johann R. (44), der oberhalb der Unglücksstelle einen Hof mit Zimmervermietung betreibt, sah das Flugzeug nach eigenen Angaben trudelnd vom Himmel kommen. Zunächst habe er noch gedacht, es handle sich um einen Kunstflieger. „Er ist immer weiter und weiter heruntergekommen“, schilderte der Augenzeuge der österreichischen „Kronen Zeitung“. Er und sein Nachbar hätten sich gefragt: „Wann zieht er denn endlich hoch?“
Doch die Maschine fing sich nicht mehr. Nach Angaben des Augenzeugen kam das Flugzeug nahezu senkrecht herunter und drehte sich dabei. Dann verschwand es hinter Bäumen. Der 44-Jährige wählte daraufhin den Feuerwehr-Notruf. Seine Nachbarin und Cousine verständigte laut „Krone“ gleichzeitig die Polizei. Kurz darauf lief der Großeinsatz an.
Nach Angaben der Flugortungsplattform Flightradar24 war das zweisitzige Flugzeug zuvor in Salzburg gestartet. Welcher Flugzeugtyp abgestürzt ist, wurde von den Behörden zunächst nicht bestätigt. Feuerwehr, Wasserrettung, Polizei und Rettungskräfte suchen nach dem Flugzeug. Auch Sonargeräte und Tauchroboter werden eingesetzt. Ein Sonargerät ortete laut Polizei Gegenstände in großer Tiefe. Inzwischen wurden laut „Tips“ erste kleinere Wrackteile geborgen, die auf der Wasseroberfläche entdeckt worden waren. Nach Angaben der Feuerwehr liegt die Absturzstelle rund 200 Meter vom Ufer entfernt. Der Attersee ist dort ungefähr 160 Meter tief. Die Feuerwehr errichtete außerdem Ölsperren, um Treibstoff auf der Wasseroberfläche zu binden. Was den Absturz ausgelöst hat, ist bislang unklar.
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