Weinlese beginnt: Weinbau im Norden - Nische mit Potenzial
Der Weinbau in Schleswig-Holstein wächst langsam und bleibt eine Nische.
Warum der aktuelle Jahrgang dennoch vielversprechend ist.
Die Weinlese in Schleswig-Holstein beginnt.
Auch auf dem Hof von Carolin und Hanke Jensen in Dollerup an der Flensburger Förde startet die Ernte in den kommenden Tagen.
Der Sommer sei sehr trocken und heiß gewesen, sagte Hanke Jensen der Nachrichtenagentur dpa.
Zum Glück habe es aber auch gelegentlich geregnet, daher könne es ein sehr positives Jahr werden.
Auch im schleswig-holsteinischen Landwirtschaftsministerium ist man optimistisch.
Eine verlässliche Bewertung des Jahrgangs sei erst nach Abschluss der Lese möglich, sagt Sprecherin Jana Ohlhoff.
Die warme und sonnige Witterung in diesem Sommer lasse jedoch sowohl bei der Erntemenge als auch beim Reifegrad eine gute Entwicklung erwarten.
Weinbau im Norden vergleichsweise junges Phänomen Weinanbau in Norddeutschland wird noch nicht lange betrieben.
Das liege unter anderem daran, dass vor 2016 für viele Jahrzehnte europaweit ein Verbot für die Neuanpflanzung von Weinbergen galt, sagte der Sprecher des Deutschen Weininstituts (DWI), Ernst Büscher.
Mit der Änderung eines EU-Gesetzes und der Anpassung des deutschen Rechts darf inzwischen theoretisch in jedem Bundesland kommerziell Wein angebaut werden.
In nicht traditionell weinbautreibenden Bundesländern dürfen jährlich rund fünf Hektar Rebflächen neu angelegt werden.
Dieses Kontingent wird laut Landwirtschaftsministerium derzeit in Schleswig-Holstein nicht ausgeschöpft.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.