Start ins neue Schuljahr: Rekord-Schülerzahlen verschärfen Platz- und Lehrermangel
Berlin und Brandenburg starten mit Rekordzahlen von Schülerinnen und Schülern ins neue Schuljahr.
Wie die Länder gegen den Mangel an Schulplätzen und Lehrkräften kämpfen.
Raus aus den Sommerferien, rein ins neue Schuljahr und zu den alten Problemen in den Klassenzimmern: Rekordzahlen von Schülerinnen und Schülern beschäftigen die Schulen in Berlin und Brandenburg zum Beginn des neuen Schuljahrs 2026/27 am Montag.
Mit rund 324.400 Kindern und Jugendlichen sei die Zahl in Brandenburg so hoch wie seit 20 Jahren nicht mehr, heißt es von Bildungsminister Gordon Hoffmann (CDU).
Berlin sprach gar von einer neuen Höchstzahl: 404.910 Schülerinnen und Schüler werden ab Montag an allgemeinbildenden Schulen unterrichtet.
Das seien gut 1.200 mehr als letztes Schuljahr und so viele wie noch nie, erklärte Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU).
Zu viele Schülerinnen und Schüler für zu wenige Lehrkräfte Es wird also voll in den Klassenräumen - und der Bedarf an Lehrkräften ist in beiden Ländern hoch.
Bei weitem nicht alle ausgeschriebenen Stellen konnten besetzt werden.
In Berlin bleiben laut Senatorin etwa 500 Vollzeitstellen unbesetzt.
Die endgültige Zahl stehe erst im November fest.
Auch wenn das weniger als im Jahr 2023 mit 1.500 fehlenden Lehrkräften seien, bleibe das Thema „herausfordernd“.
In Brandenburg sind zu Beginn des neuen Schuljahrs 313 Vollzeitstellen noch unbesetzt.
Das seien weniger als befürchtet, aber mehr als im vergangenen Jahr mit 255 fehlenden Lehrkräften, so der Minister.
Die vor wenigen Monaten verordnete zusätzliche Unterrichtsstunde pro Woche für Brandenburger Lehrkräfte soll ab dem zweiten Halbjahr für alle Lehrkräfte gelten.
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