Digitaler Euro soll in Wero-Wallet: Bundesbank plant Kombi gegen Paypal und Co.
Die Bundesbank will Europas Paypal-Alternative Wero mit dem digitalen Euro verzahnen, um unabhängiger von US-Diensten zu werden. Doch bislang nutzen selbst in Deutschland nur wenige die europäische Bezahllösung – und der digitale Euro kommt frühestens 2029.
Für mehr europäische Unabhängigkeit beim digitalen Bezahlen sollten aus Sicht der Bundesbank die europäische Paypal-Alternative Wero und der digitale Euro miteinander verzahnt werden. „Denkbar wäre beispielsweise, den digitalen Euro in die Wero Wallet zu integrieren“, sagte Bundesbank-Vorstand Lutz Lienenkämper in Frankfurt bei einem Symposium der Deutschen Bundesbank zum Zahlungsverkehr. „Das könnte die Reichweite europäischer Zahlungsangebote erhöhen und dazu beitragen, dass neue Lösungen nicht nebeneinanderstehen, sondern nahtlos zusammenwirken.“
Wero wird von der European Payments Initiative (EPI), einem Zusammenschluss von Banken und Zahlungsdienstleistern, vorangetrieben. Seit Anfang Juli 2024 bietet Wero nach dem Muster des US-Konkurrenten Paypal vor allem direkte mobile Geldzahlungen von Mensch zu Mensch an. Inzwischen kann Wero auch bei etlichen Händlern zum Einkaufen im Netz genutzt werden, ähnlich wie Kreditkarten, Apple Pay, Google Pay oder andere vergleichbare Dienste.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf t3n.de — der Inhalt gehört t3n.