Keine Pferde mehr ab Ende 2027: Hamburger Polizei löst Reiterstaffel Ende 2027 auf
Polizistinnen und Polizisten hoch zu Pferd wird es 2028 im Hamburger Stadtgebiet nicht mehr geben.
Die Reiterstaffel soll Ende 2027 aufgelöst werden.
Was sind die Gründe dafür? Die Hamburger Polizei wird von Ende 2027 an keine Reiterstaffel mehr haben.
Die Einheit werde aus Kosten- und Personalgründen aufgelöst, bestätigte ein Sprecher auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg.
Zuvor hatte das „Hamburger Abendblatt“ berichtet.
Demzufolge spare die Polizei damit 1,1 Millionen Euro.
Auch die beiden Hubschrauber „Libelle 1“ und „Libelle 2“ stehen vor dem Aus.
Sie sollen durch Drohnen ersetzt werden, die dann auf ausgewählten Wachendächern stehen sollen.
Die Polizei entwickele deshalb ihre Drohnenstrategie weiter.
Ressourcen der Reiterstaffel für andere Aufgaben nutzen Polizeipräsident Falk Schnabel zufolge werden stets alle Bereiche nicht nur mit Blick auf ihre Kosten, sondern auch auf ihre Effizienz und Relevanz für die polizeilichen Zukunftsaufgaben geprüft. „Auch die Reiterstaffel wurde schon seit längerem einer solchen intensiven und gründlichen Abwägung und Prüfung unterzogen.
Deren ganz aktuelles Ergebnis ist, dass wir die finanziellen, aber insbesondere die personellen Ressourcen künftig für andere Aufgaben benötigen.“ Dem Medienbericht zufolge sollen die zehn Reiterinnen und Reiter dann in anderen Bereichen arbeiten, wie beispielsweise der Drohnenabwehr.
Was mit den Pferden passiert, war zunächst unklar.
Der Zeitpunkt der Auflösung hängt mit dem Mietvertrag für die Pferdeställe in Pinneberg (Schleswig-Holstein) zusammen. „Spätestens mit dem Ablauf des Mietvertrags für unsere Stallungen Ende 2027 wird es in Hamburg also keine Reiterstaffel mehr geben.“ Die Reiterstaffel war erst 2010 wieder eingeführt worden.
Bereits 1975 war sie aus Kostengründen aufgelöst worden.
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