Filme: Lust auf Grusel: Wieso wir im Kino gerade auf Horror stehen
Horrorzeiten für die Kinos - aber im positiven Sinne.
Filme aus dem Grusel-Genre locken viele Menschen vor die Leinwand, darunter vor allem junge Leute.
Was macht den Horror aktuell so besonders? In dem einen führt ein egoistischer Wunsch nach Liebe zur krankhaften Besessenheit, in dem anderem versucht eine junge Regisseurin, ihre Lust zu verstehen und das Blut spritzt.
Es sind schaurige Zeiten für Filmfans und Kinos - aber im positiven Sinne: Viele Horrorfilme laufen dieses Jahr an und einige stehen beim Publikum hoch im Kurs.
Allen voran wohl der Überraschungserfolg „ Obsession “ von Curry Barker.
Der Psychothriller spielte bei einem Budget von nur rund 750.000 US-Dollar mehr als 490 Millionen US-Dollar weltweit ein.
Daneben starteten Horrorfilme wie „Backrooms“, „Exit 8“ oder „Ice Cream Man“.
Neuerdings laufen die Slasher-Komödie „Teenage Sex and Death at Camp Miasma“ und ein neuer Teil der Horrorreihe „Insidious“ in den Kinos.
Kinokette: Horror ist aktuell das verlässlichste Genre Aus Sicht der Berliner Yorck-Gruppe ist Horror gerade das verlässlichste Genre im Kino.
Das habe einen strukturellen Grund, erklärt Marvin Wiechert, der bei dem Kinounternehmen für den Bereich Strategie verantwortlich ist. „Es ist ein soziales Genre.
Der Schreck funktioniert im vollen Saal anders als auf dem Sofa, und das lässt sich zu Hause nicht herstellen“, sagt er.
Gerade in Zeiten, in denen die Weltlage immer düsterer werde, könne dieses Gemeinschaftserlebnis „unglaublich kathartisch“ wirken.
Das Gemeinschaftsgefühl könnte auch zu den Gründen gehören, weshalb das Genre vor allem junge Leute vor die Leinwand zieht.
Gerade bei diesem Publikum seien Horrorfilme momentan besonders hoch im Kurs, sagt die Vorstandsvorsitzende des Verbands HDF Kino, Christine Berg .
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