Fußball-Bundesliga: Umbruch am Niederrhein: Fohlen vor neuer Saison optimistisch
Eugen Polanski ist Trainer bei Borussia Mönchengladbach geblieben, der Traditionsverein hat sich im Sommer dennoch neu aufgestellt.
Zum Saison-Auftakt treffen die Fohlen direkt auf einen Bekannten.
Einen anderen Start in die neue Fußball-Saison als im vergangenen Jahr werden sich bei Borussia Mönchengladbach wohl alle wünschen.
Nachdem die Fohlen in der letzten Spielzeit nach fünf Spieltagen mit nur zwei Punkten auf dem letzten Tabellenplatz einen echten Fehlstart hingelegt hatten, blickt Sportdirektor Rouven Schröder nach einer guten Vorbereitung optimistisch auf die neue Bundesliga-Saison. „Wir haben jetzt acht Spiele gemacht in der Vorbereitung und acht davon gewonnen.
Das heißt ja nicht gleichzeitig, dass es dann so weitergeht, das ist klar“, sagte Schröder am Rande des „Rheinischen Fußballgipfels“ der „Rheinischen Post“. „Und trotzdem müssen wir uns ja für Siege dann nicht entschuldigen.
Ich halte es für wichtig, dass man auch ein gewisses Selbstvertrauen hat.“ Die starke Vorbereitung untermauerten die Fohlen in der ersten Pokalrunde mit einem 5:0-Sieg beim Oberligisten Schott Mainz.
Schwede Bolin mit starker Vorbereitung Auch wenn Eugen Polanski nach dem langen Abstiegskampf in der vergangenen Saison Cheftrainer in Mönchengladbach geblieben ist, haben die Fohlen im Sommer einen Umbruch vollzogen.
Mit Rocco Reitz (RB Leipzig) und Nico Elvedi (Leeds United) verließen gleich zwei langjährige Akteure und Identifikationsfiguren den Verein.
Die Gladbacher stellten auch das Trainerteam um Polanski neu auf und gehen mit einer veränderten Grundordnung in die neue Spielzeit.
Eine offensivere Viererkette löst die Dreier-/Fünferkette der vergangenen Saison ab.
Mit Joe Scally und Tomas Cvancara sollen zudem noch zwei weitere Spieler den Verein verlassen.
Gründe, um nach dem personellen und taktischen Umbruch optimistisch in die neue Saison zu gehen, gibt es am Niederrhein gleich mehrere.
Zum einen wäre da die Form des Offensivspielers Hugo Bolin, der eine starke Vorbereitung spielte und auch beim Pokalsieg in Mainz doppelt traf. „Er ist jemand, der eine Lösung findet auf engstem Raum, einfach auch die Schnittstellen findet.
Da steckt noch so viel drin.
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