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Hier lohnt sich die Suche - Die besten Pilz-Regionen in Deutschland

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Hier lohnt sich die Suche - Die besten Pilz-Regionen in Deutschland

Pilzsammler können jetzt wieder auf volle Körbe hoffen. Doch nach den trockenen und heißen Wochen sprießen die beliebten Waldpilze nicht überall gleich gut. Entscheidend sind die kommenden Wochen: Wo es ausreichend regnet, können Steinpilze, Pfifferlinge und Maronen jetzt richtig loslegen.

Doch wo gibt es jetzt noch Pilze? Wir zeigen die schönsten Pilzgebiete Deutschlands und geben Tipps, wie Sie sicher und erfolgreich Pilze sammeln.

Der Schwarzwald ist nicht nur ein Paradies für Wanderer, sondern auch reich an Pilzen. Auf über 1000 Kilometern Wegenetz finden sich im Herbst Steinpilze, Maronen und Waldchampignons. Besonders im Nordschwarzwald wachsen zudem viele Pfifferlinge – bevorzugt in lichten Fichten- und Tannenwäldern.

Nur 25 Kilometer östlich von München liegt der Ebersberger Forst, das größte zusammenhängende Waldgebiet der Region. Hier finden sich zahlreiche „Schwammerl“. Auch Steigerwald, Hirschwald, Frankenwald und das Alpenvorland sind wahre Pilz-Hotspots.

Hinweis: In Südbayern könnten Maronenröhrlinge und Semmelstoppelpilze noch radioaktiv belastet sein. Steinpilze und Pfifferlinge gelten meist als unbedenklich. In München können zwischen 150 und 250 Gramm kostenlos auf Belastung geprüft werden.

Auch Großstädter können Pilze sammeln: Im Berliner Grunewald wachsen im Herbst Steinpilze, Pfifferlinge und Maronen. Da das Gebiet stark besucht ist, empfiehlt es sich, abseits der Hauptwege zu suchen.

Weitere gute Sammelplätze: Spandauer und Tegeler Forst, Müggelberge, Eiskeller oder die Gegend um Falkensee.

Kleiner Tipp am Rande: Das Botanische Museum Berlin bietet kostenlose Pilzberatung.

Experten empfehlen vor allem in Berlin, nur Pilze zu sammeln, die eindeutig identifizierbar sind. Es besteht Verwechslungsgefahr bei den Speisepilzen und ihren Doppelgängern.

Das Niendorfer Gehege im Norden Hamburgs ist nicht nur für sein Wildgehege bekannt, sondern auch für eine große Vielfalt an Speisepilzen. Weitere beliebte Pilzreviere: Segeberger Forst, Sachsenwald und Harburger Berge. Viele Wälder sind auch mit Bus oder Bahn gut erreichbar.

Der Anfahrtsweg in Hamburg ist außerdem sehr praktisch: Viele Waldstücke erreichen Sie nicht nur gut mit dem Auto, sondern auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Rund um Kassel bietet der Naturpark Habichtswald geführte Pilzwanderungen, bei denen man Steinpilze, Rotkappen, Maronen und Butterpilze entdecken kann. Auch Meißner-Kaufunger Wald, Gladenbacher Bergland oder Lahn-Dill-Gebiet sind lohnende Sammelorte.

Hinweis: Sie sollten nur kleine Mengen sammeln. Zudem sind Beschilderungen zu beachten. Vereinzelte Bereiche des Parks stehen unter Naturschutz. Dort darf nichts gesammelt werden.

Das größte ununterbrochene Waldgebiet des Bundeslands beherbergt über 600 Pilzarten. Der Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide bietet zudem geführte Pilzwanderungen – perfekt für Anfänger.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild.

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