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Kinderkrankenhaus angegriffen - 13 Tote bei Raketen-Hölle über Kiew

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Kinderkrankenhaus angegriffen - 13 Tote bei Raketen-Hölle über Kiew

Kiew – Eine Nacht voller Explosionen und Todesangst in der ukrainischen Hauptstadt! Russland hat Kiew und weitere Teile der Ukraine in der Nacht zum Donnerstag mit einem massiven Luftangriff überzogen. Mindestens 13 Menschen wurden nach Angaben der ukrainischen Regierung in Kiew und der umliegenden Region getötet, 40 weitere verletzt. Getroffen wurden neben Kiew und seinem Umland auch die Regionen Odessa und Tschernihiw.

Besonders schwer traf es den Kiewer Stadtteil Solomjanskyj. Nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko (55) stürzten dort die oberen Stockwerke eines neunstöckigen Wohnhauses ein. Sieben Todesopfer in der Hauptstadt wurden in diesem Bezirk gefunden. Auch eine Schule und Gebäude eines Kinderkrankenhauses wurden dort beschädigt. Dort gingen Fenster zu Bruch, auf dem Gelände brach ein Feuer aus. Auch in den Stadtteilen Swjatoschynskyj und Darnyzkyj entstanden Schäden.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (48) erklärte: „Es war ein massiver Angriff – die Russen haben lange geplant und verschiedene Arten von ballistischen Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen kombiniert, um die zivile Infrastruktur so stark wie möglich zu beschädigen.“

Rund 40.000 Haushalte in Kiew waren am Morgen nach Angaben aus der Ukraine noch ohne Strom. Der Luftalarm dauerte auch am Morgen weiter an. Gegen 8.24 Uhr wurden erneut Raketen über dem Norden der Region Kiew gemeldet.

Der Großangriff alarmierte auch die östlichen Nato-Staaten. Polen ließ nach Angaben seiner Streitkräfte Flugzeuge aufsteigen und aktivierte seine Luftverteidigung. Noch brisanter war die Lage in Rumänien: Dort erfassten Radarsysteme Luftziele nahe der ukrainischen Grenze. Zwei in Rumänien stationierte spanische Nato-Kampfjets und ein Hubschrauber der rumänischen Luftwaffe stiegen auf.

Nach Angaben des rumänischen Verteidigungsministeriums drang eine Drohne nahe Galati in den rumänischen Luftraum ein und stürzte anschließend in einem unbewohnten Gebiet im Kreis Tulcea ab.

Auch Russland meldete massive ukrainische Gegenangriffe. Nach Angaben des Moskauer Bürgermeisters Sergej Sobjanin flogen in der Nacht 250 ukrainische Drohnen die Region Moskau an. 28 davon seien zerstört worden.

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