Riesa: Polizeihund-Einsatz bei AfD-Protest: Ermittlung eingestellt
Die Ermittlungen gegen einen Polizisten nach einem umstrittenen Diensthundeeinsatz sind eingestellt.
Ein Fehlverhalten sieht die Staatsanwaltschaft nicht.
Gut anderthalb Jahre einem umstrittenen Polizeihund-Einsatz bei Protesten gegen den AfD-Bundesparteitag in Riesa hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen den Diensthundeführer eingestellt.
Das teilte die Staatsanwaltschaft Dresden mit.
Der 36-Jährige stand unter dem Verdacht der Körperverletzung im Amt und des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.
Polizist setzte Diensthund gegen Demonstrantin ein Dem Polizisten war vorgeworfen worden, den Diensthund bei den Protesten am 11.
Januar 2025 gegen eine Demonstrantin gedrückt zu haben, um sie wegzudrängen.
Aufnahmen des Vorfalls hatten eine Welle der Empörung in den sozialen Medien ausgelöst.
Bei der Polizei waren mehrere Anzeigen eingegangen.
Die Staatsanwaltschaft ließ den Vorfall von einem Sachverständigen überprüfen.
Das Verhalten des Beamten war demnach gerechtfertigt.
Die Demonstrantin habe wiederholt rechtmäßige polizeiliche Anweisungen bewusst missachtet.
Mit dem Einsatz des Diensthundes sollte ein Durchbruch einer Sicherungslinie verhindert werden, so die Staatsanwaltschaft.
Ermittler: Beamter hatte keine Alternative Das „provozierende Verhalten der Demonstrationsteilnehmerin“ stand den Angaben nach in Gefahr, als Vorbild für weitere Versammlungsteilnehmer zu dienen.
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