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Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen SPD und AfD

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Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen SPD und AfD

Bei der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern liegt die AfD laut Hochrechnung knapp vor der SPD. Die CDU verliert deutlich und muss um den Einzug in den Landtag bangen.

Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen SPD und AfD ab. Die AfD mit Spitzenkandidat Leif-Erik Holm kommt laut Hochrechnung der Forschungsgruppe Wahlen auf 37,8 Prozent. Die Sozialdemokraten von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig liegen bei 36,3 Prozent. Die AfD legte im Vergleich zur Wahl von 2021 deutlich zu, die SPD verlor leicht.

Drittstärkste Kraft mit 6,2 Prozent sind laut Hochrechnung die Linken, die derzeit mit der SPD gemeinsam die Regierung bilden. Großer Wahlverlierer ist die CDU, die mit 5,1 Prozent um den Einzug in den Landtag bangen muss. Auch die Grünen können mit 5,5 Prozent in der Prognose nicht sicher sein, ob sie im Parlament vertreten sind. Knapp unter der Fünf-Prozent-Hürde liegt demnach das BSW mit 4,8 Prozent.

Die Wahl hat auch eine hohe bundespolitische Bedeutung. Mit Spannung wurde insbesondere das Wahlergebnis der CDU erwartet. Seit der Wahl in Sachsen-Anhalt, bei der die CDU weit hinter der AfD lag, steht Bundeskanzler Friedrich Merz stark unter Druck. Parallel zur Wahl in Mecklenburg-Vorpommern findet in Berlin die Abgeordnetenhauswahl statt.

CDU-Chef Merz äußerte sich kurz nach Schließung der Wahllokale um 18:00 Uhr. Er machte deutlich, trotz der schlechten Ergebnisse der CDU bei den Landtagswahlen im Amt bleiben und den eingeschlagenen Reformkurs fortsetzen zu wollen. "Ich möchte unser Land voranbringen", sagte der CDU-Vorsitzende in Berlin. "Die Reformen müssen kommen."

Bei der vorherigen Wahl im Jahr 2021 kam die SPD auf 39,6 Prozent und die AfD auf 16,7 Prozent. Drittstärkste Kraft war die CDU mit 13,3 Prozent vor den Linken mit 9,9 Prozent. Ebenfalls in den Landtag zogen die Grünen mit 6,3 Prozent und die FDP mit 5,8 Prozent ein.

Bei der diesjährigen Wahl durfte in Mecklenburg-Vorpommern zum ersten Mal ab 16 Jahren gewählt werden. Insgesamt waren rund 1,3 Millionen Menschen wahlberechtigt.

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