Experte beeindruckt - Warum Hugh Jackmans Workout nichts für Anfänger ist
Mit 57 Jahren trainiert Hugh Jackman noch immer mit vollem Einsatz. In einem neuen Instagram-Video zeigt der „Wolverine“-Star ein Beintraining, das Kraft, Balance und Stabilität verbindet. Für FITBOOK hat Fitnesstrainer Markus Bremen die Übungen eingeordnet.
Unter dem Video scherzt Jackman : „Wenn Beth entscheidet, dass heute Beintag ist.“ Gemeint ist seine Trainerin Beth Lewis, die an diesem Tag nicht nur die Beine, sondern auch Gleichgewicht und Körpermitte forderte. „Zum Glück stand der Hocker bereit, um einen Sturz zu verhindern. Sicherheit geht vor“, ergänzt der Schauspieler augenzwinkernd.
Eine der gezeigten Übungen absolviert Jackman mit einem Widerstandsband. Dabei hält er gegen den Zug des Bandes an und erzeugt über längere Zeit Muskelspannung. Für Bremen liegt der Nutzen vor allem im Rumpftraining.
„Die isometrische Spannung gegen den Bandwiderstand fordert die tiefe Rumpfmuskulatur kontinuierlich, ohne dass viel Bewegung nötig ist“, erklärt der Experte. Mit zunehmendem Alter sei diese Trainingsform besonders wertvoll. Sie stärke die Kraftausdauer der Rumpfmuskulatur (Core) und könne Haltung sowie Wirbelsäule im Alltag unterstützen.
Noch anspruchsvoller bewertet Bremen die zweite Übung: gesprungene Ausfallschritte. Dabei werden Kraft, Reaktivität und Balance gleichzeitig gefordert. Vor allem die Landung stellt hohe Anforderungen an Knie- und Hüftstabilität.
„Sie kombinieren Kraft , Reaktivität und vor allem Balance – die Landephase verlangt in Sekundenbruchteilen Stabilität in Knie und Hüfte“, sagt Bremen. Genau diese Fähigkeiten würden bei vielen Menschen bereits ab Mitte 40 nachlassen.
Der Experte hält es deshalb für bemerkenswert, dass Jackman auch mit 57 Jahren weiterhin plyometrische Übungen (schnellkräftige Sprungübungen) in sein Training einbaut. Gleichzeitig mahnt er zur Vorsicht: Gesprungene Ausfallschritte gelten als gelenkbelastend. Entscheidend seien eine saubere Technik, weiches Abfedern bei der Landung und die Kontrolle der Kniebewegung. Für Trainingsanfänger sei die Übung eher ein Fernziel als ein sinnvoller Einstieg.
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