Rentenatlas Deutschland: Warum im Osten die Renten 190 Euro höher sind
Der Aufholprozess für Renten im Osten ist abgeschlossen.
Das überraschende Ergebnis: Die Renten sind nun viel höher als im Westen.
Unsere interaktiven Karten zeigen, warum.
Es mag auf den ersten Blick überraschen, aber in den neuen Bundesländern sind die Altersrenten deutlich höher als in den alten.
Die Renten liegen dort im Schnitt bei rund 1350 Euro, wie die Karte unten zeigt.
Im Westen erreichen die Renten im Schnitt rund 1160 Euro, also 190 Euro weniger.
Am höchsten sind die Renten in Brandenburg, gefolgt von Sachsen.
Betrachtet man Ost-Berlin allein, sind die Renten dort im Schnitt mit 1433 Euro am höchsten.
Das geht aus den Zahlen der Deutschen Rentenversicherung vom vergangenen Sommer für das Rentenjahr 2024 hervor.
Lange waren die Renten im Osten niedriger als im Westen.
Nach der Wiedervereinigung war eine Formel für die Renten entwickelt worden, nach der die Renten Stück für Stück mit den Löhnen, der Produktivität und den Lebenshaltungskosten in Ostdeutschland steigen sollten.
Deshalb waren die jährlichen Rentenerhöhungen größer als im Westen.
Seit 2023 ist dieser Prozess abgeschlossen.
Wie die jüngste Rentenstatistik zeigt, sind das Ergebnis nun höhere Durchschnittsrenten in den Bundesländern im Osten als im Westen.
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