Hamburger Hafen: Eisbär, Diebstahl, Kinofilme - Kurioses zur „Cap San Diego“
Im Hamburger Hafen liegt ein besonderes Schiff.
Die „Cap San Diego“.
Das Museumsschiff feiert nun Doppeljubiläum.
Ein Rückblick auf seine außergewöhnliche Geschichte und Kuriositäten.
Sie ist ein wichtiges Stück Hamburger Geschichte, nun feiert sie gleich zweimal Jubiläum: Die „Cap San Diego “ wurde vor 65 Jahren auf Kiel gelegt und liegt seit 40 Jahren als Museumsschiff im Hamburger Hafen.
Am Samstag wird das Doppeljubiläum groß gefeiert.
Die „Cap San Diego“ öffnet dann ihre Decks für alle Hamburger und Hamburgerinnen sowie Gäste der Stadt.
Beim großen Open Ship erwarte die Besucher und Besucherinnen von 10.00 bis 18.00 Uhr ein abwechslungsreiches Jubiläumsprogramm mit Musik , Ausstellungen, Mitmachaktionen und weiteren Angeboten, wie die Betriebsgesellschaft mitteilte.
Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten steht auch der Blick zurück auf die Geschichte der „Cap San Diego“.
Denn während das Schiff heutzutage die meiste Zeit im Hamburger Hafen liegt und von jährlich rund 120.000 Menschen für das Museum, den Hochseilgarten oder den Escape-Room besucht wird, birgt die „Cap San Diego“ eine außergewöhnliche Vergangenheit: Ungewöhnliche Ladungen - Von Autos bis zu Eisbären Die 1961 vom Stapel gelaufene „Cap San Diego“ war zunächst lange Zeit ein Stückgutfrachter.
Rund 20 Jahre lang brachte sie verschiedenste Waren vor allem von Europa nach Südamerika und wieder zurück.
Der Frachter versorgte Europa mit Rohkaffee, Tee, Tabak, Rindfleisch, Fisch, Leim, Obst, Gemüse und Süßölen.
Auf ihrer ersten Reise im Jahr 1962 transportierte die „Cap San Diego“ unter anderem 457 Autos der Marke Volkswagen über den Atlantik.
Ihre wohl ungewöhnlichste Fracht war jedoch ein Eisbär vom Tierpark Hagenbeck, der 1963 nach Montevideo in Uruguay gebracht wurde.
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