Ausnahmekünstler: Starmusiker Mohsen Namjoo nach gut 20 Jahren zurück im Iran
Rund zwei Jahrzehnte hat der iranische Ausnahmekünstler Mohsen Namjoo im Exil gelebt.
Nun ist er in seine Heimat zurückgekehrt.
Das ist nicht ohne Risiken.
Der iranische Ausnahmekünstler Mohsen Namjoo ist nach rund 20 Jahren wieder in seine Heimat zurückgekehrt.
Der für seine experimentelle persische Musik international bekannte Sänger (50) begründete den Schritt damit, mehr Zeit mit seiner Familie verbringen zu wollen, wie Namjoo in einem von iranischen Medien verbreiteten Video erklärt.
Namjoo hat in der iranischen Community weltweit lange Kultstatus genossen.
Seine Musik verbindet klassischen persischen Gesang und poetische Texte mit Blues, Rock, Jazz und Folk.
Im Jahr 2020 wurde seine Starkarriere in den USA von Vorwürfen sexueller Gewalt überschattet.
Eine Frau warf ihm Vergewaltigung vor.
Namjoo bestritt die Vorwürfe.
Zu einem Urteil kam es nicht.
2009 in Abwesenheit zu Haft verurteilt In den vergangenen Jahren äußerte Namjoo auch immer wieder Kritik an der Politik der Islamischen Republik.
Anders als bei prominenten Oppositionellen platzierte er sie aber subtil.
Im Jahr 2009 verurteilte ihn ein Gericht in Teheran in Abwesenheit zu fünf Jahren Haft.
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