„Remigrieren oder kremieren“: Arzt der Unimedizin Rostock wegen Ausländerhass-Posts freigestellt
Ein Arzt der Unimedizin Rostock soll sich in Sozialen Netzwerken ausländer- und menschenfeindliche geäußert haben.
Nun darf er vorerst nicht praktizieren.
Ein Arzt der Universitätsmedizin Rostock ist nach dem Vorwurf menschenverachtender Äußerungen im Netz freigestellt worden. „Weitere arbeitsrechtliche Maßnahmen werden aktuell ergriffen“, teilte ein Sprecher der Universitätsmedizin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Überdies sei Strafanzeige gestellt worden.
Universitätsmedizin Rostock: „Verdacht bestätigt“ In sozialen Medien waren Posts des Arztes wiedergegeben worden, darunter der Satz „Remigrieren oder kremieren“.
Der Sprecher der Klinik erklärte dazu: „Die Universitätsmedizin Rostock hat den betreffenden Mitarbeiter unverzüglich mit den getätigten Aussagen konfrontiert und den Verdacht bestätigt.“ Mecklenburg-Vorpommerns Hochschulministerin Bettina Martin (SPD) bezeichnete die Äußerungen als zutiefst menschenverachtend und absolut inakzeptabel. „Dass ausgerechnet ein Arzt, der sich mit seinem Eid dem Wohlergehen und dem Leben der Menschen verschrieben hat, solche brutalen, rassistischen Aussagen tätigt, ist erschütternd und erfordert harte Konsequenzen“, sagte die Ministerin.
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