Fieses Virus wütet - Kabinen-Angst bei Lok Leipzig
Nach dem 0:2 gegen den Chemnitzer FC wartet Lok Leipzig weiterhin auf den ersten Heim-Dreier. Die nächste Chance dafür gibt es am Sonntag gegen Erzgebirge Aue. Doch vor dem Spiel gegen den Drittliga-Absteiger wird in der Lok-Kabine gezittert.
Wer ist der Nächste? Wer hat sich vielleicht noch angesteckt? Ein Magen-Darm-Virus kreist durch die Mannschaft. Mit Kapitän Djamal Ziane, Eren Öztürk und Torwart Justin Duda fielen vorm CFC-Spiel bereits drei Mann aus. Zudem soll es auch Jonas Arcalean erwischt haben, der allerdings noch im Aufbautraining ist. Zudem soll auch Patrick Vuc nicht ganz beschwerdefrei auf der Bank gesessen haben. Farid Abderrahmane: „Es sind schon Spieler, die extrem fehlen.“ Die Befürchtung ist, dass es bis zum Wochenende noch mehr werden könnten. Gerade, wenn man in der Kabine so nah nebeneinander hockt.
Sport-Geschäftsführer Toni Wachsmuth: „Es kann sein, dass sich noch mehr Spieler angesteckt haben. Bei Magen-Darm ist es ja immer so ein bisschen so, dass es etwas zeitversetzt kommt. Ich hoffe es nicht, hätte gar keine Lust drauf. Aber wenn es so ist, können wir es nicht ändern und müssen das Beste daraus machen. Es geht jetzt darum, positiv zu bleiben.“ Allerdings sollen nach dem Abpfiff weitere Spieler über entsprechende Probleme geklagt haben.
Doch es gibt auch leise Hoffnungen, dass der ein oder andere erkrankte Spieler zurückkehren könnte. Trainer Torsten Ziegner verrät: „Ich hoffe erst einmal, dass keiner mehr dazukommt. Seit letzter Nacht sind permanent Anrufe bei mir angekommen, dass irgendein Junge sowohl Erbrechen als auch Durchfall hat. Nach dem Spiel habe ich erst einmal eine Nachricht von Eren Öztürk bekommen, der gesagt hat, dass es ihm schon viel besser geht. Mal schauen.“ Auch bei Djamal Ziane soll es allmählich aufwärtsgehen. Problem beim Stürmer noch: „Ich habe überhaupt keinen Appetit, bekomme nichts runter.“
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