"Die Flodders": Nach 40 Jahren: Die asozialste TV-Familie aller Zeiten ist wieder da
Haben die Flodders das Fernsehen der 90er-Jahre irgendwie besser oder schöner gemacht? Das vielleicht nicht, aber ohne sie hätte doch etwas gefehlt.
Nach Jahrzehnten feiert die legendäre niederländische Familie nun ein Comeback bei RTL.
Sie waren prollig, ein bisschen schmuddelig und extrem asozial, eine niederländische Familie am äußersten Rand der Gesellschaft, die niemand gerne in der unmittelbaren Nachbarschaft gehabt hätte.
Aber eingerahmt ins 4:3-Format der letzten Röhrenfernseher hat man sie doch ins Herz geschlossen: die Flodders, eines der seltsamsten und lustigsten Popkultur-Phänomene der 80er- und 90er-Jahre.
Das junge Publikum von heute wird sich nur schwerlich erinnern.
Bei RTL, wo seinerzeit schon die drei Komödien (ab 1986) von Dick Maas und die dazugehörige TV-Serie (1993 bis 1999) rauf und runter liefen, erinnert man sich noch gut.
Und jetzt, 40 Jahre nach dem ersten Film, sind die Flodders wieder da.
Die Geschichte begann damals in "Flodder – Eine Familie zum Knutschen" (1986) damit, dass Ma, Johnnie, Klaus und Co. umgesiedelt wurden.
Weg von der Giftmülldeponie, rein in eine ziemlich feine Gegend.
Die Flodders wurden dort nicht sonderlich gut aufgenommen, weil sie sich prügelten, Autoreifen aufschlitzten und fremde Kaninchen schlachteten.
In der neuen Serie "Die Flodders", ein RTL-Original von sechs Folgen à 20 Minuten, darf das Publikum sich auf ein ganz ähnliches Chaos einstellen.
Wiedersehen mit Original-Darstellerin In Folge eins zieht die Familie Flodder wieder um.
Man hat groß geerbt, der Möbelwagen steuert direkt eine Villa im Nobelviertel Eyckendael an.
Und wieder wird schnell klar: Diese Assi-Familie ist hier absolut Fehl am Platz.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.