Unwetterschäden: Unwetter in Thüringen: Schwere Schäden und ein Toter
Starkregen, Blitzeinschlag und eine Schlammlawine: Das Unwetter hat vielerorts in Thüringen große Schäden angerichtet.
Ein Mann starb.
Schwere Unwetter haben in Thüringen erhebliche Schäden verursacht und ein Menschenleben gefordert.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte für Mittwochabend eine Warnmeldung vor starken Gewittern für mehrere Regionen in Thüringen herausgegeben.
Unwetter zogen über das Land, die unter anderem zu umgestürzten Bäumen sowie beschädigten Autos und Gebäuden führten.
Am Donnerstagmorgen wurde in der Landgemeinde Georgenthal im Landkreis Gotha ein Familienvater von herabstürzenden Baumteilen getroffen, er starb an den Verletzungen, wie Landrat Onno Eckert bestätigte.
Der Vorfall ereignete sich am Morgen, als der 40 Jahre alte Mann mit seinem Kind auf dem Weg zum Kindergarten war, wie ein Sprecher der Polizei sagte.
Das Kind blieb demnach unverletzt.
Der Landkreis hatte am Mittag zunächst von einem „Schadensereignis“ gesprochen, bei dem eine Person starb.
Allein im Kreis Gotha rund 385 Kräfte im Einsatz Nach Angaben des Kreisbrandinspektors Daniel Marggraf gingen im Landkreis Gotha am späten Mittwochabend innerhalb von zwei Stunden 84 Notrufe aufgrund des Unwetters ein.
In der Nacht seien rund 385 Kräfte im Einsatz gewesen.
Besonders betroffen waren demnach die Orte Ohrdruf und Tambach-Dietharz.
Dort würden weiterhin Unwetterschäden beseitigt.
In Ohrdruf seien sehr hohe materielle Schäden entstanden. „Das Sturmereignis, ich würde auch tatsächlich von einem Tornado sprechen, hat sich wie eine Schneise der Verwüstung von Gräfenhain auch über die Stadt Ohrdruf gezogen und ist dann in Richtung Wölfis weitergezogen“, sagte der Bürgermeister der Stadt, Stefan Schambach.
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