Schüler zur Landtagswahl: Schüler fordern weniger Ausfall und kostenfreies D-Ticket
Mehr als 200 Teenager haben in Rostock prominente Kandidaten zur Landtagswahl getroffen.
Sie hörten dabei auch, was bei den Politikern zu Hause am Küchentisch Thema ist.
Brechend voll ist der Rostocker Barocksaal beim Demokratieforum des Landesschülerrats mit prominenten Kandidaten zur Landtagswahl .
Gut 200 Teenager aus dem ganzen Land sind gekommen, um zu erfahren, was die Parteien zu den Themen zu sagen haben, die sie besonders interessieren.
Hintergrund ist, dass bei der Landtagswahl am 20.
September erstmals auch 16- und 17-Jährige mitwählen dürfen.
Laut Landeswahlleitung machen sie knapp zwei Prozent aller Wahlberechtigten aus.
Wie halten Sie es mit der Wehrpflicht ? Kandidaten der sechs Parteien SPD, AfD , CDU, Linke, Grüne und FDP sitzen auf dem Podium, darunter die Spitzenkandidaten der beiden in Umfragen führenden Parteien, Enrico Schult (AfD) und Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD).
Als erstes Thema wird die Debatte um eine mögliche Rückkehr der Wehrpflicht aufgerufen.
Alle sechs Kandidaten begrüßen die Freiwilligkeit des Wehrdienstes, wie sie derzeit geregelt ist.
Der CDU -Politiker Thorsten Renz sagt, wenn einmal eine andere Lösung notwendig werden sollte, werde der Bundestag darüber entscheiden.
Das Land müsse verteidigungsfähig sein.
AfD-Mann Schult sagt, dass seine Partei sich immer für die Wehrpflicht eingesetzt habe, man jetzt vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs aber für die Freiwilligkeit sei.
Er sei Vater eines 17-jährigen Sohnes, erzählt er. „Das heißt, wir debattieren auch darüber.“ Der Landesschülerrat gibt den sechs Kandidaten sein Forderungsbuch zur Landtagswahl mit.
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