Trendsport: Padel als Magnet - und wieso ein Talent nach Mallorca zieht
Jürgen Klopp ist Fan des Sports, Boris Becker verbreitete Urlaubsfotos vom Court.
Padel boomt in Deutschland.
Für das Ziel von Jonas Trümpler reicht die Entwicklung nicht.
Warum das Talent wegzieht.
Für seinen Traum, Padel-Profi zu werden, zieht der 16-jährige Jonas Trümpler nach Mallorca.
Inmitten des Hypes um diese Trendsportart, die eine Mischung aus Tennis und Squash ist, fehlt dem Teenager aus Barrien in der Nähe von Bremen in Deutschland für das große Ziel die Konkurrenz.
Deswegen verlässt er seine Eltern und wechselt Ende des Monats in eine Akademie aus der Vorreiter-Nation Spanien.
Von der Sportart war Jonas Trümpler bereits in seinen Bann gezogen, bevor der Hype vor eineinhalb bis zwei Jahren in Deutschland so richtig großen Schwung aufnahm.
Padel wird im Doppel gespielt.
Der Platz ist von Glas- und Gitterwänden umrandet, die Scheiben sind Teil des Spiels. „Die Community ist sehr cool“ Jonas Trümpler probierte Padel vor etwa fünf Jahren zum ersten Mal bei einem Training seines Vaters aus.
Rasant entwickelte er sich zum vielversprechenden Talent. „Die Community ist sehr cool und der Teamgeist gefällt mir“, sagt er. „Außerdem ist die Strategie beim Padel extrem wichtig.
Man muss überlegen, wie und wohin man den Ball spielt.
Gegen jeden neuen Gegner muss man sich wieder etwas anderes überlegen.
Genau das macht so viel Spaß.“ Der Aufschwung in Deutschland reicht für ihn nicht aus, um Leistungssport auf Topniveau nachzugehen.
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