Energieversorgung: Minister sieht keine große Gefahr für Gasversorgungsengpässe
Die Heizperiode im Herbst und Winter rückt näher.
Die Füllstände der Gasspeicher sind jedoch noch gering.
Energieminister Michael Ebling geht von einer ausreichend gesicherten Gasversorgung für Rheinland-Pfalz im kommenden Winter aus.
Die Gefahr für Versorgungsengpässe und eine Mangellage werde als gering beurteilt, sagte der SPD-Politiker in Mainz.
Die Pläne der Bundesregierung für den Aufbau einer strategischen Gasreserve wegen unvorhergesehener Engpässe begrüße die Landesregierung.
Die Füllstände der Gasspeicher in Deutschland lag Ende September auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau von knapp 58 Prozent.
Das hat Sorgen über die Gasversorgung im Winter ausgelöst.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) wies daraufhin das bundeseigene Energieunternehmen Sefe an, vermehrt Erdgas einzuspeichern.
Der Aufbau der Gasreserve soll im Jahr 2027 beginnen.
Gesetzliche Vorgaben sehen zum 1.
November einen deutschlandweiten Füllstand von rund 70 Prozent vor.
Blockade der Straße von Hormus sorgt für Engpässe Der einzige Gas-Untertagespeicher in Rheinland-Pfalz und im Saarland war Ende August völlig leer.
In vergangenen Jahren war Frankenthal im Spätsommer teilweise bereits zu mehr als zwei Dritteln gefüllt.
Die Betreiberfirma Enovos hatte als Begründung die aktuellen Marktbedingungen angeführt.
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