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Kultur

Rentendebatte: Schwesig kritisiert Merz-Äußerungen zur Frührente scharf

Stern ·
Rentendebatte: Schwesig kritisiert Merz-Äußerungen zur Frührente scharf

Der Bundeskanzler beharrt darauf, dass die abschlagsfreie Frührente abgeschafft werden soll.

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin hält dagegen – und dringt auf Gespräche.

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat die Aussagen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zur geplanten Abschaffung der abschlagsfreien Frührente kritisiert. „Der Kanzler wird über die Rentenreform nicht allein entscheiden.

Und das ist auch gut so“, sagte Schwesig der „Rheinischen Post“. „Ich empfehle, mit den Ministerpräsidenten darüber ins Gespräch zu gehen.“ Merz hatte nach der zweitägigen Kabinettsklausur auf Schloss Neuhardenberg in Brandenburg betont, dass er an der Abschaffung der abschlagsfreien Frühverrentung nach 45 Beitragsjahren festhalten will - trotz aller Widerstände auch aus den eigenen Reihen.

Die drei ostdeutschen CDU-Ministerpräsidenten Sven Schulze (Sachsen-Anhalt), Michael Kretschmer (Sachsen) und Mario Voigt (Thüringen) hatten sich gemeinsam gegen die Reform gestellt, ebenso wie Schwesig und andere SPD-Regierungschefs.

Die Leistungsgerechtigkeit sei für sie entscheidend, bekräftigte Schwesig.

Dazu gehöre die Anzahl der Beitragsjahre. „Wer mit 16 oder 18 in den Beruf eingestiegen ist und sein Leben lang gearbeitet und in die Rentenkasse eingezahlt hat, sollte auch weiter zwei Jahre früher und ohne Abschläge in Rente gehen können.“ Die Reform würde ausgerechnet die Leistungsträger in der Gesellschaft treffen. „Der Kanzler wäre klug beraten, diesen Vorschlag endlich beiseitezulegen.“

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

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