Drei Verletzte bei koordinierten Brandanschlägen im Süden Thailands
Bei dutzenden koordinierten Brandanschlägen sind im politisch unruhigen Süden Thailands mindestens drei Menschen verletzt und zahlreiche Regierungseinrichtungen in Brand gesteckt worden.
Der Armeebehörde für innere Sicherheit (ISOC) zufolge wurden am Samstagabend 51 Attacken registriert, bei denen unter anderem ein Verwaltungsgebäude, ein Lebensmittelgeschäft und ein Fahrzeug der Behörden in Flammen aufgingen.
Die Anschläge zielten darauf ab, „Unruhe zu stiften“, erklärte das Armeekommando weiter.
Demnach wurden alle Brände am Samstag zwischen 20.00 Uhr und Mitternacht (Ortszeit) gelegt.
Im Vorfeld habe es Geheimdienstinformationen gegeben, die auf mögliche Attacken hindeuteten.
In der Provinz Narathiwat , wo die meisten Anschläge verübt und dem ISOC zufolge drei Zivilisten verletzt wurden, verhängte die Armee eine nächtliche Ausgangssperre.
Bei den Verletzten handelte es sich den lokalen Behörden zufolge um zwei Frauen im Alter von 45 und 46 Jahren sowie einen 21-jährigen Mann.
Sie wurden demnach Opfer einer Bombenexplosion an einer Straße.
Alle drei wurden ins Krankenhaus gebracht, ihr Zustand ist stabil.
Ebenfalls in Narathiwat wurde eine Bahnstrecke vorübergehend gesperrt, nachdem der Betreiber einen Schaden an den Gleisen entdeckt hatte.
Dieser sei „durch einen Bombenanschlag“ verursacht worden, erklärte das ISOC.
Bei einer Brandlegung an einem Verwaltungsgebäude sei zudem ein Fahrzeug gestohlen worden, das später ebenfalls angezündet wurde.
Narathiwats Gouverneur Boonchuay Homyamyen sagte, an den Angriffsorten seien Ermittlungen eingeleitet worden.
Seinen Angaben zufolge waren auch Funk- und Strommasten betroffen.
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