Gespräche über Zusammenarbeit: BSW-Chef von Sachsen-Anhalt: "AfD weiß nicht, was sie möchte"
AfD und BSW loten derzeit eine Zusammenarbeit im Magdeburger Landtag aus. Laut dem BSW-Landesvorsitzenden Dittrich gibt es bei der AfD noch Unklarheiten über den weiteren Kurs. Seine Einschätzung: Die Partei werde nicht an ihren Maximalforderungen festhalten.
Nach ersten Gesprächen über eine mögliche Kooperation in Sachsen-Anhalts Landtag attestiert der BSW-Landesvorsitzende John Lucas Dittrich der AfD Unentschlossenheit. "Ich glaube, die AfD weiß selbst noch nicht genau, was sie möchte", sagte Dittrich den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Partei brauche vermutlich einige Wochen, um das zu klären.
"Unser Eindruck ist, dass dort momentan unterschiedliche Personen in Bund und Land unterschiedliche Dinge sagen", fügte Dittrich hinzu. Seiner Einschätzung zufolge werde die AfD nach der Wahl nicht bei ihren Maximalforderungen, etwa bei den Themen Migration, Medien oder Kultur, bleiben. Dittrich bekräftige zudem erneut, dass seine Fraktion bei der Wahl des Landtagspräsidenten für den AfD-Kandidaten stimmen werde. "Wir kennen den Kollegen, der das Amt übernehmen soll, und können ihn mittragen", sagte der BSW-Landesparteichef. Bei der Wahl des Ministerpräsidenten werde man sich enthalten.
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