Rhein/Niedrigwasser: Wiederaufnahme des Fährbetriebs mit Einschränkungen
Nach 29 Tagen Zwangspause nimmt die Rheinfähre zwischen dem Düsseldorfer Süden und Zons wieder den Betrieb auf. Gestiegene Pegelstände machten die Überfahrt seit Samstag wieder möglich, sagte Betreiber Jens Jansen der Nachrichtenagentur dpa. Trockenheit und extremes Niedrigwasser hatten den Fährverkehr lahmgelegt.
Die lange Unterbrechung sei eine Belastung für das Geschäft. »Da wir im Frühjahr und Sommer einen Großteil unserer Einnahmen erzielen, sind die wirtschaftlichen Folgen natürlich erheblich«, sagte Jansen.
Neben Autofahrern nutzen Radfahrer und Fußgänger die Fähre. Bei Ausflüglern, die einen Abstecher von Düsseldorf in die historische Altstadt von Zons machen, ist die Verbindung besonders an Wochenenden beliebt.
In diesem Sommer blieb der Andrang wegen der Zwangspause aus. »Das ist bitter, aber so ist die Natur«, sagte Jansen. Er sei kurz davor gewesen, Kurzarbeit für seine Mitarbeiter zu beantragen. Umso mehr sei er erleichtert, dass es nun endlich wieder losgehe.
Auch am Niederrhein sollten am Samstag Fähren ihren Betrieb wieder aufnehmen. Man habe die längste wetterbedingte Unterbrechung in der Geschichte des Betriebs hinter sich, sagte ein Fährleiter. Beim Niedrigwasser im Jahr 2022 habe seine Fähre lediglich zwei Wochen lang stillgestanden.
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Die Pegelstände sind allerdings weiterhin niedrig. Das führt etwa in Bad Honnef zu Einschränkungen. Derzeit werden dort keine Wohnmobile oder Transporter befördert, sondern nur Autos bis zur Größe eines VW-Busses.
Auch die Rheinfähre zwischen Bad Breisig und Bad Hönningen (Rheinland-Pfalz) schränkte das Maximalgewicht pro Fahrzeug auf 7,5 Tonnen ein. Mit einer speziellen Niedrigwasserrampe konnte der Fährbetrieb aufrechterhalten werden.
Die Hitdorfer Personenfähre zwischen Leverkusen und Köln soll frühestens am Montag wieder fahren.
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