DFB-Pokal: HEBC gegen Dortmund – Auch Thomas Wolter ist dabei
Thomas Wolter wechselte 1984 vom Hamburg-Eimsbütteler Ballspiel-Club zu Werder Bremen.
Ein Jahr zuvor hatte er das Hamburger Pokalfinale gegen den Hummelsbütteler SV verloren.
Wenn der Hamburg-Eimsbütteler Ballspiel-Club heute Abend (20.45 Uhr/RTL und Sky) sein „Jahrhundertspiel“ in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen Borussia Dortmund absolviert, wird auch Thomas Wolter im Volksparkstadion sitzen.
Der 62 Jahre alte Ex-Profi von Werder Bremen gehört zu den prominentesten Akteuren, die je das Trikot des HEBC getragen haben. „Ich habe zwei Karten für das Spiel gekauft und bin mit meiner Mannschaft von 1983 im Stadion.
Wir treffen uns immer zweimal im Jahr“, sagte Wolter der Deutschen Presse-Agentur (dpa).
Vor 43 Jahren hatte der HEBC erstmals im Finale des Hamburger Landespokals gestanden - und nach Elfmeterschießen gegen den Hummelsbütteler SV verloren.
Wolter: „Wir spielten damals in der Bezirksliga, und Hummelsbüttel hatte Spieler wie Georg Volkert und Peter Hidien.“ Ein Jahr nach dem Hamburger Pokalfinale zog es Wolter, der beim TuS Ottensen groß geworden war, vom HEBC zu Werder Bremen .
An der Weser bestritt er 312 Pflichtspiele für Grün-Weiß, in denen er zwölf Treffer erzielte und unter anderem 1992 unter Otto Rehhagel den Europapokal der Pokalsieger gewann.
Dazu kamen die Meisterschaften 1988 und 1993 sowie die Pokalsiege 1991 und 1994.
Ein Einsatz in der deutschen Nationalmannschaft Auch das deutsche Nationaltrikot trug Wolter einmal.
Beim 1:3 im Testspiel gegen Brasilien am 16.
Dezember 1992 stand der gebürtige Hamburger in der Startaufstellung.
In der 59.
Minute wurde er ausgewechselt - gegen Michael Zorc von Borussia Dortmund .
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