Bäume umgestürzt, Keller nass: Wetterwechsel mit Wumms: Hier stürmte es besonders stark
Ein Unwetter zieht über das Land, deckt Dächer ab, zerstört Obst und legt den Flughafen Zürich lahm.
Welche Orte besonders getroffen wurden und wie Betroffene reagieren.
Erst verdunkelt sich der Himmel, dann blitzt und donnert es, bevor das Gewitter übers Land zieht.
Ein kurzes, aber heftiges Unwetter hat in Teilen Baden-Württembergs schwere Schäden angerichtet.
Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte rückten zu zahlreichen Einsätzen aus.
Besonders heftig wütete eine Unwetterzelle im Raum Singen und Radolfzell am Bodensee.
Auch der Flugbetrieb am Flughafen Zürich und der Bahnverkehr wurden durch das Gewitter beeinträchtigt.
Rund 120 Einsätze am Bodensee Im Bereich des Polizeipräsidiums Konstanz - zu dem die Landkreise Konstanz, Rottweil, Tuttlingen und der Schwarzwald-Baar-Kreis gehören - gab es nach Polizeiangaben rund 120 Einsätze.
Besonders betroffen war die Gegend zwischen Singen und Radolfzell.
Eine Unwetterzelle traf den Singener Stadtteil Bohlingen besonders schwer.
Der Ort wurde vorübergehend abgesperrt und war nicht mehr anfahrbar.
Nach Angaben der Feuerwehr wurden etwa 100 Häuser durch schwere Sturmböen beschädigt und Dächer abgedeckt.
Zudem lagen unzählige Bäume auf den Straßen.
Verletzte waren zunächst nicht bekannt, die Höhe des Sachschadens war ebenfalls unklar.
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