Krieg in Nahost: Huthi-Miliz reklamiert Angriffe in Saudi-Arabien
Seit der neuen Eskalation im Jemen-Krieg gerät Saudi-Arabien immer wieder unter Beschuss aus dem südlichen Nachbarland.
Augenzeugen berichten von einem Brand am internationalen Flughafen in Riad.
Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz im Jemen hat erneut Angriffe in Saudi-Arabien für sich reklamiert, unter anderem in der saudischen Hauptstadt Riad.
Ein Huthi-Sprecher teilte mit, die Gruppe habe Dutzende ballistische Raketen und Drohnen gegen „sensible Ziele“ in Riad sowie auf Anlagen des saudischen Ölkonzerns Aramco in der Hafenstadt Yanbu am Roten Meer abgefeuert.
Die Angriffe hätten mehrere größere Brände ausgelöst.
Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.
Der Mitteilung zufolge waren die jüngsten Attacken eine Reaktion auf mehr als 700 saudische Luftangriffe im Jemen .
Saudi-Arabien unterstützt die international anerkannte Regierung des Jemen in ihrem langwierigen Konflikt mit der Huthi-Miliz.
Seit der neuen Eskalation im Jemen-Krieg gerät das Land immer wieder unter Beschuss aus dem südlichen Nachbarland.
Augenzeugen hatten zuvor von einem Brand eines Treibstofftanks am internationalen Flughafen von Riad berichtet, der den Flugverkehr vorübergehend unterbrochen hatte.
Eine offizielle Stellungnahme zur Ursache des Brandes gab es zunächst nicht.
Auch die saudische Regierung äußerte sich bislang nicht zu den Vorfällen.
Huthi-Miliz kontrolliert wichtige Meerenge Bab al-Mandab Die Huthi-Miliz hatte vor gut einer Woche in einer Blitzoffensive die Westküste des Jemen eingenommen und sich damit Zugriff auf die wichtige Meerenge Bab al-Mandab am Eingang zum Roten Meer verschafft.
Sie hat damit praktisch uneingeschränkten Zugriff auf die Wasserstraße - was ein erheblicher Rückschlag für Saudi-Arabien und den internationalen Schiffsverkehr ist.
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