Nächstes Spitzenspiel steht an - Was Kwarteng jetzt von Magdeburg erwartet
Der Ärger sitzt tief in Magdeburg. Das 1:2 bei Hertha BSC müssen die Zweitliga-Profis des FCM erst einmal verdauen. Fakt ist: Beim Spitzenreiter war mehr drin. Dennoch sagte Trainer Petrik Sander (65): „Wir nehmen ganz viel Mut aus dieser Partie.“
Sehr selbstkritisch analysierten die Spieler die bittere und vermeidbare Niederlage. So erklärte Mittelfeldspieler Moritz Kwarteng deutlich: „Jeder einzelne, da nehme auch ich mich in die Pflicht, sollte noch mutiger spielen. Wir sollten mehr das Risiko suchen im Eins-gegen-Eins und weniger an Fehler denken. Auch im Halbraum können wir risikoreicher spielen und mehr Mut haben.“
Kwarteng kommt beim 1. FC Magdeburg langsam ins Rollen. Zuletzt musste der Rückkehrer aus Bochum einen Infekt auskurieren, kämpft sich aber Tag für Tag ran: „Ich kann noch mehr Abschlüsse suchen und in gefährlichere Positionen kommen. Ich habe in der Zentrale auch meine defensive Verantwortung. Aber fest steht, ich möchte noch gefährlicher werden und die Drehzahl erhöhen. Ich denke, dass ich mich schon gesteigert habe und ich werde alles geben, dass ich wieder an mein Höchstlevel komme.“
Kampfansage von Kwarteng! Mit einem Treffer hat es in Berlin beinahe geklappt. Aber wegen einer knappen Abseitsstellung von Mateusz Zukowski wurde sein Treffer aberkannt. Kwarteng: „Vielleicht kann ich das ja ändern nächstes Wochenende.“
Dann geht es am Samstag (13 Uhr) gegen Kaiserslautern – das nächste Spitzenspiel für den FCM. Kwarteng ist sich sicher: „Wir werden unsere Schritte machen und gefestigter da rauskommen.“
Und auch der Trainer betont das Positive nach der Hertha-Pleite. Sander: „Wir werden darauf aufbauen, dass der Weg der richtige ist. Und wir werden Nuancen herausfiltern, an denen wir arbeiten müssen.“
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