Bildband „Chasing Paradise“: Zu schön, um wahr zu sein: Bilder von David Drebin
Bilder, zu schön, um wahr zu sein: In „Chasing Paradise“ sucht Fotograf David Drebin den Himmel auf Erden – und wird fündig. „If Paradise is half as nice“, heißt es in einem Song der britischen Band Amen Corner aus den späten 60er Jahren.
Das könnte auch als Motto über der neuen Ausstellung und den begleitenden Bildband des kanadischen Fotografen David Drebin stehen, der gerade im Verlag teNeues erschienen ist.
In „Chasing Paradise“ jagt Drebin dem verloren geglaubten Paradies hinterher und findet erstaunliche Motive: eine Frau im roten Abendkleid, die einen bunten Strauß Luftballons in den wolkenbehangenen Himmel streckt.
Der berühmte Hollywood-Schriftzug in der Abenddämmerung.
Die Traumfrau in der Sandwüste, in deren Hintergrund sich der blaue Ozean erahnen lässt.
Es sind auch märchenhafte Motive dabei, etwa die Nixe, die vom Meer an den Strand gespült wurde.
Das Paradies, so scheinen diese Bilder zu sagen, liegt praktisch vor unserer Tür.
Wir müssen nur aufbrechen und es suchen. „Chasing Paradise“ von David Drebin: Sinnliche Bildsprache Das Werk des 1970 in Kanada geborenen Fotografen David Drebin zeichnete sich schon immer durch eine besonders sinnliche Bildsprache aus.
Kein Wunder, dass er seine Karriere in den 90er Jahren als Werbe- und Modefotograf begann und er es darin zu großem Ansehen brachte.
Seine Bilder wurden in fast allen großen Magazinen abgedruckt, darunter „Elle“, „GQ“, dem „Rolling Stone“ oder „Vanity Fair“.
Inzwischen hat Drebin auch die Kunstwelt erobert: Seine Werke hängen in den besten Galerien und Ausstellungen und sind auf bedeutenden Kunstmessen vertreten.
Und auch seine neue Serie „Chasing Paradise“ wird dort auftauchen.
Der Fotograf selbst hat sein persönliches Paradies schon gefunden.
Nicht auf seinen Fotoreisen, sondern ganz woanders: „Innere Ruhe ist für mich das wirkliche Paradies.
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