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Ehe-Aus nach Tumor-Diagnose - Sharon Stone: Ohne Brüste wollte mein Mann mich nicht

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Ehe-Aus nach Tumor-Diagnose - Sharon Stone: Ohne Brüste wollte mein Mann mich nicht

Hollywood – Superstar Sharon Stone (68) hat in einem Podcast enthüllt, warum ihre Ehe zerbrach. Als ein Arzt ihr in den frühen 2000er Jahren wegen Brusttumoren eine beidseitige Mastektomie (Entfernung der Brüste) empfahl, soll ihr damaliger Ehemann laut Stone gesagt haben: „Das ist doch lächerlich“, und anschließend den Raum verlassen haben. Kurz darauf ließ sich das Paar scheiden.

Pikant: Stone erwähnt den Namen des Mannes in dem Podcast nicht. Da sie allerdings von 1998 bis 2004 mit ihrem zweiten Ehemann, dem Investigativ-Journalisten Phil Bronstein (75), verheiratet war, gehen mehrere Medien, unter anderem die Zeitschrift „Vanity Fair“, davon aus, dass es sich bei den Schilderungen nur um ihn handeln kann.

Stone sprach im Podcast „The Person Who Believed In Me“ von Moderator David Begnaud erstmals offen über den Moment, der ihre Ehe beendete. In den frühen 2000er Jahren erhielt die Schauspielerin die Diagnose: zwei Brusttumore. Stone in dem Podcast: „Einer dieser Tumore war größer als meine gesamte linke Brust. Der Arzt kam zu mir nach Hause und sagte: ‚Wir denken, Sie sollten eine beidseitige Mastektomie vornehmen lassen. Die Situation ist wirklich ernst.‘“ Nach anfänglichem Zögern erklärte sich der Star bereit, sich der Operation zu unterziehen. Die Reaktion ihres damaligen Mannes, der ihren Schilderungen zufolge die „Lächerlich“-Aussage machte und den Raum verließ, verschlug ihr die Sprache.

Der anwesende Arzt soll ihn noch aufgefordert haben, im Raum zu bleiben, und gesagt haben: „Wenn mehr Patientinnen diese Entscheidung träfen, würden mehr Frauen überleben. Sie müssen sich setzen.“ Stone ließ sich nicht beirren: „Ich entscheide, nicht er“, schildert sie in dem Podcast ihre Reaktion. Und ihr damaliger Mann? Auf die Nachfrage des Moderators, was genau er „lächerlich“ gefunden habe, sagte Stone: „Er machte sich keine Sorgen um meine Gesundheit, nein, nein. Er war wütend, weil sie mir beide Brüste entfernen wollten.“

Außerdem sagte sie noch: „Das war das Ende der Ehe. Alles endete genau dort, in diesem Zimmer. Für ihn war es vorbei. Es war komplett vorbei. Das konnte man sehen. Mein Mann hielt mich für lächerlich. Er fand alles albern. Er fand, ich treffe zu viele Entscheidungen allein.“

2004, nach sechs Jahren Ehe, ließen sich die beiden scheiden. Es folgte ein schwieriger Sorgerechtsstreit um den gemeinsam adoptierten Sohn Roan. Damals nannte Sharon Stone der Presse als Grund für die Trennung Alltagsbanalitäten.

Die Verbindung von Hollywood-Star Sharon Stone und dem Journalisten Phil Bronstein hatte damals zwei Welten zusammengebracht: Hollywood-Glamour und den investigativen Journalismus. 1998 trug Stone auf dem roten Teppich der Oscars ein weißes Hemd aus Bronsteins Kleiderschrank zu einem violetten Rock – ein Sinnbild für die Verschmelzung von der Büro-Welt und den roten Teppichen dieser Welt.

Nach der OP stellte sich damals übrigens heraus, dass die Tumore gutartig waren. Stones Brüste konnten später mit einer rekonstruktiven Operation wieder aufgebaut werden. Sie überlebte. Ihre Ehe tat es nicht.

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