Stilles Örtchen: Bewachte Toilette in Köln kostet Hunderttausende Euro
Ein ganz schön teures Klo: Rund 334.000 Euro kostet die Bewachung dieser Kölner Toilette.
Warum die Stadt diesen Aufwand für nötig hält – und was noch geplant ist.
Wer in der Kölner Krebsgasse am Neumarkt die öffentliche Toilette benutzen will, genießt ungeahnten Luxus: Security inklusive.
Seit 2022 bewacht Personal in einem Häuschen direkt nebenan das stille Örtchen.
Bewacht werde die Toilette nach Angaben der Stadt Köln unter anderem, damit drogenkranke Menschen sie nicht als Ort zum Konsumieren benutzen.
Billig ist das allerdings nicht.
Nach Angaben der Stadt beliefen sich die Kosten für die Bewachung von Mai 2022 bis Mai 2025 auf rund 334.000 Euro.
Zu den aktuellen Kosten äußerte sich die Stadt auf Anfrage zunächst nicht.
Mehrere Medien hatten bereits berichtet.
Toilette als Konsumort für Drogen Die Toilette sieht aus wie ein gewöhnlicher Kasten in Hochglanz-grau mit Metalltür und Münzeinwurf.
Die Nutzung kostet 50 Cent.
Direkt daneben steht ein kleines Wachhäuschen - ebenfalls grau mit kleinen Fenstern und dunklen Rollladen, durch die die Wachleute das Örtchen im Blick behalten können.
Die Stadt hält diese Maßnahmen für notwendig, um „einer missbräuchlichen Nutzung der Toilette (beispielsweise als Ort des Drogenkonsums oder als Schlafstätte)“ vorzubeugen.
Die Anlage war 2015 eröffnet, im selben Jahr jedoch außer Betrieb genommen worden.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.